Google arbeitet ja nach wie vor an diversen Ranking-Faktoren und bewertet dazu eben auch seit einiger Zeit die Website-Leistung.
Da auf meinem Webserver relativ viele parallele Verbindungen bestehen und jede eine Datenbankverbindung zum MySQL-Server aufbauen muss, habe ich das mal genauer analysiert.
Die Google Webmaster Zentrale gibt mir diesen Chart zur Leistung von www.webconsul.de:
Den Geschwindigkeitsboost habe ich, seit ich von einem normalen mysql_connect() auf mysql_pconnect() (php.net zu mysql_pconnect()) umgestellt habe.
mysql_pconnect() verhält sich sehr ähnlich zu mysql_connect(), weist aber zwei wesentliche Unterschiede auf.
Erstens: vor dem Verbindungsaufbau wird zunächst versucht eine offene (persistente) Verbindung zum gleichen Host, mit dem gleichen Benutzernamen und Benutzerkennwort zu finden. Wenn das gelingt, wird die Verbindungskennung dieser Verbindung zurückgeliefert anstatt eine neue Verbindung aufzubauen.
Zweitens: die Verbindung zum SQL Server wird beim Beenden des PHP-Skripts nicht geschlossen. Sie bleibt zur zukünftigen Verwendung bestehen.
(mysql_close() schließt keine von mysql_pconnect() geöffneten Verbindungen).
Auszug von php.net zu mysql_pconnect()
Die Umstellung hat noch einen netten Nebeneffekt auf die Prozessorauslastung, denn die Anfragen werden alle über den gleichen Prozess gehandelt und somit spart man sich zusätzliches Öffnen und Schließen.
Vor einiger Zeit gab es ja schon die erste Site Clinic von Google und heute kam der zweite Beitrag zur Serie raus: Google Grants Site Clinic: Überarbeitung der Website-Struktur
Dabei wird die Struktur der Seite www.kenia-hilfe.com beleuchtet und wichtige Tipps gegeben.
Gut, dass man auf Title- und Meta-Tags achten soll ist nicht wirklich was neues, auch, dass man eine Sitemap verwenden soll, um Google das Crawling zu erleichtern beziehungsweise zu ersparen. Gerade bei der Empfehlung hier und dem Sitemap Generator hier sollte wohl jeder wissen, dass sich der Einsatz lohnt.
In dem Artikel wird auch nochmals auf 301-Weiterleitungen und die 404-Fehlerseiten eingegangen. Zu den 301 Redirects will ich nur kurz sagen, dass man Weiterleitungen auf jeden Fall so umleiten soll, außer man will ein Problem temporär lösen, aber bei einer nachhaltigen Änderungen muss der 301 verwendet werden.
Zu den 404-Fehlerseiten muss mehr gesagt werden. Einerseits sind die Seiten auch für den User verdammt sinnvoll. Gerade bei irgendwelchen kaputten Verlinkungen, umgezogenen Seiten und Vertippern, braucht der User einen Guide, der ihn an der Handn immt und zur gewünschten Seite bringt. Damit wird der Besucher nicht verloren und ob es ein Besucher oder ein Crawler ist, ist dabei egal.
Daher kontrolliert nochmals eure Fehlerseiten und wenn auch diese korrekt und gut arbeiten, dann könnt ihr jetzt verdient und entspannt in das Wochenende gehen.