Datensafes sind nicht nur gewöhnliche Safes, welche Missbrauch und Diebstahl vorbeugen sollen. Sie werden speziell entwickelt zur optimalen Einlagerung von Dokumenten und Akten sowie elektronischen Daten auf Speichermedien, beispielsweise Festplatten, Speichersticks und -karten, CD’s und DVD’s. Spezielle Vorgaben und Zertifizierungen, die Datensafes erfüllen müssen, garantieren optimale Bedingungen zur Einlagerung auch unter schwierigen Bedingungen. So besitzen Datensafes ein hohes Maß an Feuersicherheit. Dazu gehört, dass die Temperaturen im Safe möglichst lange bestimmte Höchsttemperaturen nicht übersteigen dürfen. Auch Stürze von bis zu 10 Metern bilden keine Gefahr für die Inhalte. Das Innere von Datensafes ist außerdem optimal gegen Magnetismus, der digitale Medien zerstören oder unbrauchbar machen kann, abgeschirmt.
Was sind die Vorteile von einem Datensafe?
Die Vorteile von Datensafes liegen klar auf der Hand. So sind vertrauliche Daten nicht nur gegen unerwünschten Zugriff und schlimmstenfalls Diebstahl sicher. Sie sind auch optimal gegen äußere Einflüsse wie Feuer, Wasser, plötzliche Temperaturanstiege und Kontaminierung über die Luft gesichert. Doch damit noch nicht genug. Selbst zur Verwaltung von relevanten Daten, also als Dokumentenmanagementsystem erweisen sich Datensafes äußerst praktisch. Wer schon einen solchen Safe zur Verfügung hatte, weiß die organisatorischen Vorzüge sehr zu schätzen. Niemand muss erst lange überlegen, wo Daten vor Monaten oder gar Jahren abgelegt wurden und sie genervt suchen, weil diese übersichtlich und gut sortiert nur im Safe sein können. Und gerade im Zeitalter der Digitalisierung, wo immer mehr Daten, wie bereits erwähnt, auf teils sehr kleinen, elektronischen Speichern verwaltet werden, ist nicht nur das schnelle Wiederfinden von Datenträgern ein wichtiger Aspekt. Dokumente aus Papier und insbesondere empfindliche, digitale Speicherträger werden oft im Handumdrehen durch Umwelteinflüsse unbrauchbar und die Daten sind verloren.
Für wen lohnt sich ein Datensafe?
Datensafes sind also gerade für Firmen und Unternehmen eine lohnende Anschaffung, denn kein unbefugter Zugriff sowie die ordnungsgemäße Einlagerung und ständige Verfügbarkeit sind jederzeit garantiert. So kann nicht nur zügig auf Unterlagen zurückgegriffen werden. Sie helfen auch, Gesetzesvorgaben effektiver umzusetzen, da viele Unterlagen auch behördlichen Verfügbarkeitsanforderungen genügen müssen. Daten sind demnach von einigen Jahren bis hin zu 10 Jahren so bereitzuhalten, dass sie jederzeit ausgelesen werden können. Private Haushalte können auch davon profitieren, dort hat die Digitalisierung ebenfalls nicht Halt gemacht. Mit einer Computer-Neuanschaffung verschwindet die empfindliche Festplatte dann womöglich im Computergehäuse in einer Kellerecke. Dort herrschen gewiss nicht die besten Voraussetzungen zur optimalen Lagerung. Lange und mühsam gesammelte Daten wie Fotos und selbst heikle, persönliche Daten landen so womöglich irgendwann in den falschen Händen oder sind unwiderruflich zerstört. Mit einem Datensafe wäre das auch nach Jahren nicht geschehen. Datensafes vereinen dadurch viele positive Punkte, die für die Anschaffung eines solchen sprechen – mit einem Höchstmaß an Komfort.
Anfänge der Virenbekämpfung
Antivirenprogramme beziehungsweise Virenscanner, wie Anti Vir sind heutzutage unerlässlich, um seinen Computer vor Viren zu schützen. Die Geschichte des Virenscanners reicht zurück bis in die 1980er Jahre. Computerviren gab es zwar auch schon vorher, doch diese hatten noch keine Schadfunktion, sondern waren auf Selbstreproduktion beschränkt. Mit der Weiterentwicklung der Computertechnik wurden jedoch auch die Computervirenprogramme immer komplexer. Immer mehr Viren wurden darauf programmiert, Programme zu beschädigen und die Daten auf einem Rechner zu manipulieren und zu zerstören. Um rechtzeitig zu erkennen, ob der Computer mit einem Computervirus infiziert ist, wurde die Entwicklung von Virenscannern unerlässlich. Wer das erste aktive Anti Virus Programm erfunden hat, darüber herrscht Uneinigkeit, denn mehrere Programmierer melden hier Ansprüche an. Ab 1987/88 waren die ersten Programme soweit, auf den Markt gebracht zu werden. 1988 wurde auch Anti Vir als einer der ersten professionellen Virenscanner veröffentlicht. Die Antivirenprogramme dieser Zeit prüften ausführende Programme und Boot-Sektoren von Festplatten und Disketten auf Viren. Nur wenige PC-Nutzer besaßen überhaupt ein Anti Virus Programm.
Neue Herausforderungen durch das Internet
Sowohl die Notwendigkeit eines Antivirenprogramms als auch die Anforderungen an Virenscanner wie Anti Vir änderten sich, als die Computer mehr und mehr ans Internet angeschlossen wurden. Wurden Viren zuvor hauptsächlich durch Disketten verbreitet und so nur einzelne Rechner infiziert, erlaubte das Internet eine schnelle Verbreitung, da der Virus gleichzeitig viele Computer befallen konnte. Das Problem der Computerviren betrifft heutzutage also jeden. Fast jeder Rechner, der an das Internet angeschlossen ist, ist heute mit einem Virenscanner wie Anti Vir ausgestattet, um den schädlichen Programmen nicht ungeschützt ausgeliefert zu sein. Heutzutage ist der Virenschutz nicht nur wegen der schnellen Verbreitung notwendig, sondern auch wegen der steigenden Komplexität der Viren. Es reicht heute nicht mehr aus, dass Virenscanner wie Anti Vir ausführende Programme untersuchen können. Sie müssen verschiedene Dateitypen untersuchen. Dies ist zum Beispiel durch die Verwendung von Makros in Programmen der Textverarbeitung nötig, denn Programmierer nutzten dies, um Viren in Form von Makros in Dokumente einzubetten. Wird solch ein verseuchtes Makro in einem Dokument ausgeführt, wird der Computer infiziert. Zum anderen wurde die Erweiterung der Virenscannung durch E-Mail-Programme notwendig, denn durch die Einbindung in E-Mails können sich die Viren schnell verbreiten. Allein das Öffnen der E-Mail genügt, um den Computer zu infizieren.
Ein Virenprogramm reicht nicht
Virenscanner wie Anti Vir sind aus dem heutigen PC-Betrieb nicht mehr wegzudenken. Dabei ist es nicht ausreichend, seinen Computer einmal mit einem Anti Virus Programm auszustatten. Da die Computerviren ständig weiterentwickelt werden, muss auch der Virenscanner immer wieder aktualisiert werden. Die Hersteller bringen alle ein bis zwei Jahre neue Virenscanner auf den Markt, mit denen neue Virenstämme, Trojaner und Würmer erkannt werden können. Zwischendurch können Käufer ihr Antivirenprogramm durch Updates auf den neuesten Stand zu bringen. Ob Echtzeitscanner oder manueller Scanner, eine hundertprozentige Sicherheit kann keines der Antivirenprogramme bieten. Außerdem gibt es immer wieder Kritiker, die bemängeln, dass Anti Virus Programme der rasanten Weiterentwicklung der Viren mit herkömmlichen Methoden gar nicht mehr gerecht werden könnten und daher im Endeffekt nur sinnlos das Betriebssystem ausbremsten. Auf dem Markt sind auch kostenlose Virenscanner erhältlich. Von diesen kostenlosen Programmen ist Anti Vir Free laut Stiftung Warentest im Moment das Beste. Für das Jahr 2012 gibt es auch eine aktuelle Version des Virenscanners Anti Vir, der jedoch unter dem Namen Avira Antivirus erhältlich ist.