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Aktuelle Börsennews

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Nachdem sich die Börsen heute beruhigen bzw. teilweise sogar stark zulegen konnten, läuft der Aktienausverkauf nun wieder an. Auch gestern ging es für den DAX um 5,13% bergab. Der MDAX schloss mit 2,86% und der TecDAX mit 1,52% im Minus. Dem Dow Jones erging es da auch nicht viel besser. Dieser verzeichnete gestern ein Minus von 2,87%. Die psychologisch wichtige Marke von 11.000 Punkten wurde somit nach unten durchbrochen. Auch alle anderen weltweiten Börsen verzeichneten zuletzt starke Verluste. Man muss keine Börsenseminare belegt haben, um die mögliche Tragweite dieser Entwicklung zu erkennnen.

Obgleich die EZB erst kürzlich beschloss Staatsanleihen von Krisenländern wie Spanien oder Italien aufzukaufen, konnte dies die Börse nicht zur Umkehr bewegen. Die Märkte wurden hierdurch alles andere als stabilisiert, Turbulenzen halten weiterhin an. Die Aktionäre wurden hierdurch eher verunsichert, da sie weiterhin nicht an einen weltweiten staatlichen Defizitabbau glauben. Das Problem ist eher politischer und nicht wirtschaftlicher Natur. Denn gehe es allein nach den Unternehmensgewinnen, so wären die meisten DAX-Werte nach KGV sehr günstig bewertet. Alles Begann vor wenigen Monaten mit den PIIGS Staaten. Zunächst Griechenland, dann Portugal, dann Irland und schlussendlich die europäischen Schwergewichte Italien und Spanien. Allesamt leiden sie unter der enormen Staatsverschuldung. Das Wachstum in den Ländern reicht auch nicht aus, mehr Einnahmen in die Staatskasse zu spülen. Auf eine Refinazierung der Länder mittels Anleihenkauf lassen sich die Anleger nur noch ein, wenn sie dafür überhöhte Zinssätze erhalten. Die Rendite zehnjährigen italienischer Anleihen erreichte zuletzt mit 6,04% den höchsten Wert seit Einführung des Euro. Ein Vertrauen in die Politik sieht sicherlich anders aus. Die regelmäßigen Herabstufungen, denen sich die einzelnen Länder unterworfen sehen, sorgen an der Börse für Panikreaktionen. Am Wochenende wurde der größten Wirtschaftsmacht USA durch Standard&Poors das AAA-Rating entzogen. Die USA erhielten durch das Ratinghaus ein AA+- Rating bei negativem Ausblick. Zuletzt drohte auch Moodys damit, der weltgrößten Volkswirtschaft ein schlechteres Rating zu verpassen, sollten die USA ihren Staathaushalt nicht in den Griff bekommen. Dies alles führt dazu, dass die Anleger die Chancen für einen starken Wirtschaftssaufschwung schwinden sehen. Schließlich müssen jetzt alle den Gürtel enger schnallen und können daher weniger Produkte der Unternehmen erwerben. Die schlechten Arbeitslosenzahlen sowie die angeschlagene Immobilienwirtschaft in den USA tun ihr Übriges dazu. Zuletzt trübten sich auch sämtliche Konjunkturindikatoren ein und auch die Industrie in den USA trat auf die Euphoriebremse.

Gold erreicht derweil neue Rekordwerte. Denn die Anleger sehen darin eines sichere Geldanlage die verhindern soll, dass sich ihr Erspartes nachhaltig in Luft auflöst. Aktuell notiert Gold bei über 1.700 USD. Analysten erwarten beim Gold in den nächsten Tagen neue Rekordstände.

Eine Entspannung deutet sich nicht an. Die gesamte Eurozone wird am Rande eines Zusammenbruchs gesehen. Auch die Fed konnte mit ihrer Niedrigzinspolitik die Märkte nicht beruhigen. In den nächsten Tagen ist keine Besserung in Sicht. Lediglich ein solider und glaubwürdiger Plan zum Schuldenabbau könnte kurzfristig die Wende bringen.

Safari Reader im neuen Safari 5

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Im neuen Safari 5 von Apple gibt es ein besonders wichtiges Feature, den Safari Reader.

Dieser ermöglicht es auf Newsseiten oder Blogartikel nur den Inhalt anzuzeigen, die Sidebars, Header, Werbung und das andere Drumherum auszublenden.
Im Screenshot ist das beispielhaft für heise online zu sehen:

Safari Reader

Weitere Informationen zum neuen Apple Safari 5 gibt es for news articles und im fscklog.

Wenn ihr das Feature auf eurer eigenen Seite anbieten und einbinden wollt, dann braucht ihr lediglich die HTML 5 Tags <article> sowie </article> um den anzuzeigenden Content schreiben.
Dabei scheint es so, als ob nur geschlossene Textblöcke darin zugelassen sind und nicht jeder <article> verwendet wird um das Reader Symbol in der Adresszeile anzuzeigen.

Flattr – die andere Wertschätzung für einen Blog

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Den letzten Post über Flattr habe ich eben bei Jochen Mai in der Karrierebibel gelesen:
Flattr – Haste mal nen Euro?
Und genau deswegen habe ich mir das mal näher angeschaut.

Enno hatte auch schon darüber berichtet, genauso wie netzwertig, netzpolitik und die TAZ.
Sucht man tiefer, findet man so einiges.

Das Video zeigt das Prinzip:



Ich finde die Idee sehr gut, hab aber Bedenken, dass sich das System zu leicht aushebeln und manipulieren lässt.
Auf der anderen Seite ist es ein guter Start um eine Art Bezahlsystem für Blognachrichten einzuführen, welches schon lange hat auf sich warten lassen.

Es muss ja nicht immer alles durch Werbung finanziert werden, im Gegenteil!