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Howto: Zughacking mit der Bahn-API

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  • Die Deutsche Bahn hat immer Verspätung.
  • Nie kommt die Bahn pünktlich

Aussagen wie diese haben die Süddeutsche Zeitung dazu angehalten die Züge der Bahn zu protokollieren und in eine große öffentliche Datenbank zu packen. Das ganze Projekt kann hier eingesehen werden: Zugmonitor zur Bahn-Pünktlichkeit

Aber die SZ wäre nicht die SZ, wenn sie nicht mehr daraus machen würde.
Daher wurden die Jungs von OpenDataCity beauftragt eine Visualisierung und API dafür zu stricken…

… und heraus kam dieses Projekt:

Dazu wurde von OpenDataCity die Zugmonitor API bereitgestellt um jedem, im Stil von Open Data, zu ermöglichen selbst Hand an die Daten zu legen.

Ich als API-Fan konnte natürlich nicht umhin und die API auszuprobieren und für eigene Zwecke einzusetzen.

Für euch kam dabei eine Art Skeleton in PHP raus um euch den Start zu erleichtern. Den Quellcode könnt ihr hier downloaden und mit den beiden Methoden getStations() und getTrains() alle hinterlegten Stationen und Züge abfragen.

Aber was damit tun?
Als App-Idee: Ihr Zug ist zu spät? Dann buchen Sie jetzt ein Taxi/Flug.
Hintergrund: Monetarisierung via Affiliateprogrammen zu Taxi/Flug

Als Web-Idee: Verknüpfung der Stationen mit Karten (Amazon, Bing, Google Maps API)
Hintergrund: Monetarisierung via Affiliateprogrammen zu Bahn/Taxi/Flug

Oder aber auch “nur” um die öffentlichen Daten zu nützen. Mehr Infos zum Projekt gibt es auch hier:

PS:
Wer gerade in Hinblick auf Visualisierungen von Daten weiterlesen möchte, dem empfehle ich auch dringen den Teil der Vorratsdatenspeicherung und weiterführenden Quellen: zeit, spreeblick, netzpolitik, carta

ZEIT online API – PHP Skeleton

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Im vorherigen Artikel Hacking ZEIT online gab es die ersten Informationen zur neuen Entwickler API von zeit.de.

In der App-Gallery und in der Toolübersicht gibt es Hinweise auf die folgenden Skeletons:

Um diese Liste zu vervollständigen gibt es mein PHP-Skeleton mit ein paar Beispielen obendrauf (Download hier).

Initialisiert wird mit:

$api_key = 'XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX';
$endpoint = 'content';
$params = array(
  'q' => 'title:Obama',
  'fields' => 'title,subtitle,href',
  'limit' => 10
);

Das Ergebnis wird folgendermaßen verarbeitet:

// do request and print request data
$result = getZON($api_key, $endpoint, $params);
echo "search: \n";
echo "found: ".$result->found."\n";
echo "limit: ".$result->limit."\n";
echo "offset: ".$result->offset."\n";

// print all results
foreach($result->matches as $item) {
  echo "title: ".$item->title ."\n";
  echo "subtitle: ".$item->subtitle ."\n";
  echo "see: ".$item->href ."\n";
}

Und die Experten unter euch können direkt diese Funktion verwenden:

function getZON($api_key, $endpoint, $params) {
  foreach($params as $name => $value) {
    $encoded .= urlencode($name).'='.urlencode($value).'&';
  }

  $c = curl_init('http://api.zeit.de/'.$endpoint.'?'.$encoded);
  curl_setopt($c, CURLOPT_USERAGENT, 'ZonPHP/0.1');
  curl_setopt($c, CURLOPT_HEADER, 0);
  curl_setopt($c, CURLOPT_HTTPHEADER, array('X-Authorization: '.$api_key));
  curl_setopt($c, CURLOPT_FOLLOWLOCATION, 1);
  curl_setopt($c, CURLOPT_RETURNTRANSFER, 1);
  curl_setopt($c, CURLOPT_SSL_VERIFYPEER, 0);
  curl_setopt($c, CURLOPT_CONNECTTIMEOUT, 10);
  $r = curl_exec($c);

  $result = json_decode($r);
  return $result;
}

Den kompletten Quellcode inklusive Beispielen gibt es hier: zon_example.phps

Als Basis der Requests wird cURL benötigt.

Alternativen zu Google Chrome und Firefox

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CoolNovo

CoolNovo wird auch gern als eine Art Clone von Google Chrome bezeichnet. Da die Grundlage für den Google Browser die Chromium-Engine ist, die als quelloffen gilt, können versierte Programmierer über die Surf-Engine auch Browser erstellen. Daher kommt auch CoolNovo auf dieser Grundlage daher und bietet allerdings noch einige ganz nützliche Extras an. Zu den nennenswerten Funktionen gehört unter anderen auch, dass man versehentlich geschlossene Tabs mit einer Taste wieder herstellen kann. Die integrierte Screenshot-Funktion (mit einem Klick) gehört ebenfalls dazu. Wer meint, auf den Komfort von Chrome verzichten zu müssen, der irrt. Des Weiteren kann ein Tab per Doppelklick auf den Tab geschlossen werden kann. Zudem ist es durch die sogenannte Super-drag-Funktion möglich, einen Link im neuen Browserfenster mittels Drag & Drop zu öffnen. Die Steuerung des Browsers ist mittels Mausgesten möglich. Ein Darstellungsmodus, für den Internet Explorer ist ebenfalls vorhanden. Die Geschwindigkeit des CoolNovo-Browsers ist ähnlich zu bewerten, wie bei Chrome selbst.

Comodo Dragon

Wer sich für Comodo Dragon entscheidet, erhält einen Browser, der sich vor allem der Sicherheit im Netz verschrieben hat. Die Basis des Browsers bildet Chromium. Comodo Dragon bringt in Bezug auf Malware explizite Sicherheit mit. Dennoch hat der Browser einen schnellen Seitenaufbau zu bieten, auch wenn der integrierte Malware-Schutz eingehende Seiten auf Sicherheit überprüft. Die Funktionalität ist mit Browsern auf der Basis Chromium vergleichbar. Auch die Komfortfunktionen, wie man sie von Googles Chrome kennt, sind alle vorhanden. Zu empfehlen ist dieser Browser besonders dem Nutzerkreis, der über sicherheitsrelevante Daten verfügt. Dies gilt nicht nur für die Funktionalität beim Online-Banking. Allerdings sollte sich kein Nutzer völlig blind auf seinen Browser verlassen. Gesunder Menschenverstand und wachsamer Umgang im Netz bleibt ein Muss und sollte auch nicht abgelegt werden. Comodo Dragon sollte nicht dazu führen, eine Antivirus Software zu ersetzen.

RockMelt

Auch bei RockMelt kann der Nutzer deutlich sehr wohl Ähnlichkeiten zu Googles Chrome erkennen. Dies ist auch nicht verwunderlich. Auch RockMelt basiert auf Chromium. Wer sich also mit Chrome auskennt, wird hier selbige Funktionen auch komfortabel wiederfinden. Besonders von Facebook-Nutzern wird RockMelt favorisiert, da er sich funktional an dieses System anlehnt. Aber auch Twitter-Nutzer freuen sich über eine enge Verbundenheit. Stets gelobt wird die Geschwindigkeit von RockMelt sowie die komfortable Bedienbarkeit. RockMelt kann nur in Verbindung mit einem Facebook-Konto verwendet werden. Erfreulich ist die Trennung zwischen Suchfunktion und der URL-Leiste. Auch wenn das bei Chrome als positiv oft bewertet wird, viele Nutzer mögen es dann doch eher getrennt. Als Facebook-Nutzer hat man mit diesem Browser alles im Blick und kann sofort damit arbeiten.

SRWare Iron

Auch SRWare Iron basiert auf den Grundlagen von Googles Chrome Browser und ist ebenfalls als Freeware zu erhalten. SRWare Iron erfordert keine Nutzer-ID Nutzer. Somit ist erhöhter Datenschutz gewährleistet. Oft gelobt werden der schnelle Seitenaufbau und die umfangreiche Funktionalität, die leicht in ihrer Handhabung ist. Wer bislang mit Chrome gearbeitet hat, kann sich sicher sein, den Komfort wieder zu finden, da dieser Browser natürlich auch auf dem Chromium-Quelltext aufbaut. Wer auf den Faktor Sicherheit in Bezug auf den Datenschutz baut, ist mit SRWare Iron optimal bedient. Dieser Browser erstellt weder eine eindeutige Nutzer-ID noch werden Suchanfragen an unbefugte Stellen übermittelt. Die eigene Privatsphäre wird garantiert gewährleistet. Funktionell ausgereift, schnell im Seitenaufbau und sicher in Bezug auf die eigene Privatsphäre gilt SRWare Iron als eine echte Alternative zu den sonst gängigen Browsern.

Apache 2.4 – Mach dem Webserver Beine!

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Es ist soweit! Unser neuer SEO-Freund Apache 2.4 ist da!

Viele der neuen Funktionen sind für uns als SEOs einen intensiven Blick wert, schließlich profitieren wir immer von den neuen Tools.
Die aktualisierte Version des Webservers bringt nicht nur Vorbereitungen auf Cloud-Dienste und mehr Performance sondern ersetzen für uns SEO eigene Skripte durch bereits implementiere Module.
Auf viele der Features will ich nicht direkt eingehen (dazu gibt es viele andere Artikel, wie bei heise open), lediglich auf den obigen Link hinweisen, wenn sich jemand für die neuen FastCGI-Proxies für einen Webserver auf Stereoiden interessant.

Für uns interessant sind an dieser Stelle alle Features die wir als Werkzeuge für bekannte SEO-Techniken einsetzen können.
Dazu gehören:

  1. mod_sed: Filter Input (request) and Output (response) content using sed syntax
  2. mod_remoteip: Replaces the original client IP address for the connection with the useragent IP address list presented by a proxies or a load balancer via the request headers.
  3. mod_proxy_html: Rewrite HTML links in to ensure they are addressable from Clients’ networks in a proxy context.
  4. mod_proxy_express: Dynamic mass reverse proxy extension for mod_proxy

mod_sed a.k.a. Content Spinning

Durch das obige erwähnte Modul mod_sed (frei nach dem Unix-Tool sed) kann man alle aus- oder eingehenden Streams on-the-fly modifizieren. Interessant ist das für uns, wenn wir beispielsweise auf einer Seite alle Suchbegriffe je nach dem eingegebenen Keyword abändern wollen.

Mit einer beispielhaften Konfiguration sieht das folgendermaßen aus:

<Directory "/var/www/seo-projects/keyword-optimization">
AddOutputFilter Sed html
OutputSed "s/COMPUTER/notebook/g"
OutputSed "s/laptop/ultrabook/g"
</Directory>

Damit würden alle Vorkommnisse vom Wort “COMPUTER” mit “notebook” und analog “laptop” mit “ultrabook” ersetz werden.
Für geübte User gilt der Hinweis: verwendet das Modul via .htaccess und je nach hereinkommenden Keyword werden Platzhalter ersetzt.

Für den Input-Filter wird die Konfiguration gleichermaßen gesetzt, wobei hier nur die $_POST-Daten modifiziert werden. Analog dem obigen Beispiel mit:

AddInputFilter statt AddOutputFilter
InputSed statt OutputSed

mod_remoteip a.k.a. Cloaking

Mit dem Modul remoteip kann ohne weiteres eine man-in-the-middle-Attacke vorbereitet werden. Für Whitehat-SEOs kann die Technik zur optimierten Auslieferung von “mobile content” an die mobilen IP-Adressbereiche (bspw. T-Com, o2, vodafone, …) ausgeliefert werden.
Für die Blackhats unter uns kann der Google Bot, diverse Listing-Dienste und andere Crawler umgeleitet werden.

Diese Konfiguration:

RemoteIPHeader X-Forwarded-For
RemoteIPTrustedProxy 192.168.0.0/32
RemoteIPTrustedProxy www.webconsul.de

Leite alle Anfragen des interenen Adressbereichs 192.168.0.0/32 an den Host www.webconsul.de weiter. Wie gesagt, das kann für regionale Zwecke genutzt werden um andere Werbung auszuliefern, für mobile Adressen andere Styles oder aber auch für Suchmaschinene und Crawler um andere Inhalte zu platzieren.
Weitere Angaben zu Anwendungszwecken möchte ich nicht geben, aber angeblich soll das auch mit SSL-gesicherten Hosts und beispielsweise Banking gehen. Die Domain braucht selbst nur ein gültiges SSL-Zertifikat und kann damit alle Daten weiter- und durchleiten. Mit der obigen Kombination der Ein- und Ausgabefilter können dann Kontonummern ausgetauscht, Mailadressen geändert und vieles andere mehr ….

mod_proxy_html a.k.a. Scraping

Analog dem Modul sed modifiziert mod_proxy_html die ausgelieferten HTML-Daten. Dabei können Links auf die jeweilige Proxy-Umgebung angepasst werden, beispielsweise aber auch komplette Hosts wie google.de auf webconsul.de ;-)
Was alles modifiziert werden kann findet sich dann in dieser Auflistung: ProxyHTMLURLMap.

mod_proxy_express a.k.a. Content XY

Die Warnung sagt alles über das Modul:

Do not enable proxying until you have secured your server. Open proxy servers are dangerous both to your network and to the Internet at large.

.

Vom einfachen Content-Mapping (um Scraping vorsichtig zu umschreiben) bis zu Cloacking auf IP-Adressbereiche und mehr kann man mit einer einfachen Konfiguration viel erreichen:


www1.example.com http://192.168.211.2:8080
www2.example.com http://192.168.211.12:8088
www3.example.com http://192.168.212.10

Ob die Domains zu Beginn wie im Beispiel Subdomains, andere Domains oder vieles mehr sind, die Ziele und Wege sind so offen wie die Phantasie des Admins ;-)

Also los, schaut euch das Upgrade kurz an und gebt Gas.
Welche Tipps habt ihr zur weiteren Optimierung?

Vor- und Nachteile gebrauchter Software

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Computer sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Nicht nur im Beruf, auch in der Freizeit werden sie alltäglich genutzt. Neben guter Hardware-Komponenten ist auch gute Software unerlässlich. Doch ständig kommen neue Programme auf den Markt – und die sind oftmals nicht wirklich günstig. Kaum ist das eine Programm da, gibt es aber schon das nächste, sodass die alte Version wieder unnötig ist. Und wer sich immer wieder mit der aktuellsten und neuesten Software versorgt, bekommt zudem irgendwann ein Problem bei der Unterbringung. Wohin also mit all der Software? Eine Möglichkeit ist, sie zu verkaufen. Gebrauchte Software stellt eine gute Alternative zum teuren Ankauf von neuen Programmen dar. Unter dem Begriff versteht man Software, die bereits verwendet wurde oder bei der die zum Programm gehörende Linzenz schon verwendet wurde.

Oftmals wird ein Weiterverkauf in Softwareverträgen zwar untersagt, es gibt aber trotzdem zahlreiche Händler, die legal solche Software anbieten. Solche gebrauchten Programme kommen neben dem Ersatz durch neue Softwareprogramme auch durch Insolvenzen auf den Markt, im Rahmen von Umstrukturierungen eines Unternehmen oder bei Umstellungen des Computersystems. Oft wird der Verkauf direkt von einer Firma zur nächsten vorgenommen, aber es gibt auch Händler, die nach dem Ankauf die Produkte interessierten Unternehmen weiterverkaufen. Privater Handel ist seltener der Fall. Während der Käufer einen Preisvorteil beim Kauf gebrauchter Software erwirtschaftet, kann ein Verkäufer durch den Verkauf frühere Investitionen in diese Versionen rekapitalisieren. Für den Käufer bietet sich zudem der Vorteil, neue Arbeitsplätze in seinem Unternehmen mit den bereits bekannten Softwareprodukten erschaffen zu können. So liegt für die meisten Interessenten an bereits genutzten Produkten der Hauptgrund darin, den sicheren Betrieb des Netzwerks in ihrem Unternehmen mit einer bereits erprobten und zudem ausgereiften Version einer Software aufrechtzuerhalten. Denn eine neue Version einer Software kann durchaus Probleme innerhalb eines Firmennetzwerks hervorrufen, sodass der weitere Betrieb einer alten Version nützlicher und sicherer ist. Softwareanbieter von neuer Ware stellen aber meist bei Veröffentlichung neuer Versionen den Verkauf alter Software-Versionen ein.

Wichtig ist, dass komplette Sicherheit herrschen muss, was die Lizenzen für die Software betrifft, sonst kann es rasch zu Problemen kommen. Der Hersteller muss einer Lizenzweitergabe zustimmen, sonst kann es bei einer Prüfung des zum Produkt gehörenden Lizenzenzschlüssels als Folge zu Rechtsstreitigkeiten kommen. Bei Unternehmen kann das zu Imageverlusten führen. Seriöse Händler von gebrauchter Software geben eine Garantie für die Weitergabe der Produkte. Software darf nur dann verkauft werden, wenn der Verkäufer das Produkt komplett deinstalliert hat und den Datenträger mit allen zugehörigen Unterlagen weitergibt. Einen Software-Download als Weitergabe sollte man nicht erwerben, dies ist rechtlich nicht gestattet.

How To Protect Themselves From Cyber Goblins and Ghouls

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How To Protect Themselves From Cyber Goblins and Ghouls

CAFM – Computer-aided Facility Management

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Computer-aided Facility Management (CAFM) beschreibt die informationstechnische Unterstützung in Form einer Software für das sogenannte Facility Management, der Verwaltung von Gebäuden, Anlagen und Institutionen sowie die Bewirtschaftung dieser.

CAFM Softwares bestehen aus einer Datenbank sowie einer Anwenderoberfläche und dienen der professionalisierten Durchführung von Sekundärprozessen, deren Inhalte die Informationsbereitstellung und Optimierung von Arbeitsprozessen umfassen. Daher finden CAFM-Systeme vor allem in Immobilienverwaltungen, deren Arbeitsprozesse unter dem Begriff Gebäudeautomation (GA) zusammengefasst werden, Handels- und Finanzunternehmen sowie verschiedenen Institutionen aus Gesundheits- und Bildungswesen ihre Anwendung.



Programme für das Computer-aided Facility Management werden sowohl als CAFM-Softwares, – Anwendungen als auch -Systeme bezeichnet und in multifunktionale (iCAFM-Systeme) sowie monofunktionale Systeme unterschieden. Multifunktionale Systeme sind integrierte, mehrere Funktionen vereinende Anwendungen, während sich monofunktionale Systeme mit ausschließlich einer speziellen Funktion befassen.

Des Weiteren wird CAFM in Web-basierte und Client/Server Anwendungen unterteilt. Arbeitet ein Unternehmen mit einer Web-basierten CAFM-Software, bedarf es neben einer Datenbank lediglich eines Browsers, mit dem die Daten über das firmenweite Intranet und global über das Internet abgerufen werden können. Dazu ist keine gesonderte Installation, sondern ausschließlich eine Web-Adresse erforderlich. Client/Server-Systeme hingegen basieren auf dem Datentransfer innerhalb eines festen Netzwerkes. Informationen können nur an von miteinander vernetzten Computer ein- und ausgegeben werden. Hierfür ist nicht nur eine Installation der Software auf jedem der am Netzwerk angeschlossenen PCs, sondern ebenso eine zusätzliche Datenbank von Nöten.

Die Anwendungsgebiete von CAFM-Software variieren innerhalb der europäischen Grenzen. Während sich die Verwendung des Computer-aided Facility Managements in Frankreich langsam, aber kontinuierlich entwickelt und es eine klare Trennung zwischen Software für Finanz- und Immobilienverwaltung gibt, wird CAFM vor allem in Deutschland (nach GEFMA-Richtlinie 400) und Großbritannien weitreichend und neben Gebäude- und Finanzverwaltungen auch in vielen Institutionen aus dem Gesundheits- und Bildungssektor eingesetzt, um zum Beispiel ein effizienteres Campusmanagement betreiben zu können.

Anhand des Beispiels eines CAFM-Systems in der Gebäudeautomation wird schnell deutlich, dass die arbeitsunterstützende Anwendungen nicht ausschließlich prozessorientiert, sondern der Prozess selbst ist. Meldet der Mitarbeiter eines Großunternehmens einen Defekt im Gebäude, ist es mittels der CAFM-Software möglich, diesen gleich als Reparaturauftrag im System abzulegen. Weitergehend ist es ebenso möglich, eine Auftragsverfolgung einzusetzen. Reagiert das mit der Reparatur beauftragte Unternehmen nicht fristgerecht, wird der Auftrag automatisch ein erneutes Mal vorgelegt und nach Durchführung als erledigt abgehakt. Somit können Arbeitsvorgänge ganzheitlicher überwacht, effizienter gestaltet werden und die Kundenzufriedenheit erhöhen.

CAFM-Anwendungen sind sowohl als monofunktionale Teilkomponente einer Software als auch multifunktionale Vollversionen nach GEFMA-Richtlinie 444 erhältlich. Je nach Anwendungsbereich (Technisches, Infrastrukturelles und Kaufmännisches Facility Management) und Funktionsumfang (Gebäudetechnik, Projektmanagement, Instandhaltung von Produktionsanlagen, Mobile Lösungen, CAD, Inventarisierung, Dokumenten-, Belegungs- und Reinigungsmanagement etc.) variieren die Preise für leistungssteigernde und kostensenkende Systeme von etwa 600 bis 25.000 Euro.

Enterprise Content Management Software

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Definition von Enterprise Content Management
Enterprise Content Management, kurz ECM, dient zur Optimierung organisatorischer Prozesse in Unternehmen. ECM bedient sich dabei einer Vielzahl an unterschiedlichen Komponenten. Enterprise Content Management, kurz ECM, dient zur Optimierung organisatorischer Prozesse in Unternehmen. ECM bedient sich dabei einer Vielzahl an unterschiedlichen Komponenten. Im Zentrum steht jedoch immer der Umgang mit Content und Dokumentenmanagement, welche in organisatorische Prozesse eines Unternehmens eingebunden sind. Eine etwas abstrakte Definition wäre daher die Zusammenführung bzw. Bereitstellung von unternehmenseigenen Informationen, die an verschiedenen Orten abgelegt sind.

Aufgrund dieser Definition lässt sich bereits erahnen, dass es sich bei Enterprise Content Management nicht um ein einziges, einheitliches Werkzeug handelt sondern um das Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten und Systeme. Immer mit dem Ziel, Unternehmensinformationen, die sich an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Formaten befinden, bestmöglich miteinander zu verknüpfen. Es geht also kurz gesagt um das Management von Inhalten (Content) in einem Unternehmen.

Merkmale und Funktionen
So vielschichtig wie der Begriff, so vielschichtig sind auch die damit verbundenen Software Anwendungen. Von der Betreuung der Firmenwebsite bis zum Intranet, von der Dokumentenverwaltung bis zur Automatisierung des Workflows und der elektronischen Archivierung von Daten – Enterprise Content Management umfasst all diese Prozesse und versucht, sie unter eine kompatible Oberfläche zu bringen. Am einfachsten lässt sich dies am Beispiel eines ECM-Portals veranschaulichen. Die Mitarbeiter können dieses zum Beispiel über den Browser aufrufen, und haben je nach ihren Aufgaben und ihrer Position unterschiedliche Rechte. Dazu gehört die Bearbeitung von Dokumenten, der Zugriff auf Archivdateien, oder die Erstellung von Web- und Intranet Updates.

Hinter dem ECM stehen immer Prozesse. Der Prozess, die Website upzudaten. Der Prozess, ein Angebot zu erstellen, welches die Mitarbeit unterschiedlicher Abteilungen einschließt. Der Prozess, auf eine Vielzahl von Dokumenten zugreifen zu können, um zum Beispiel im Kunden Support eine vollständige Auskunft zu geben.

Der erste Schritt bei der Einführung von ECM ist es, sich eine klare Übersicht über alle im Unternehmen befindlichen Prozesse zu verschaffen. Danach wendet man sich Prozess für Prozess den Beteiligten zu. Dabei entsteht eine klare Analyse, die für die Auswahl der Software entscheidend ist. Zu den Bereichen die eine ECM-Software umfasst gehören Dokumentenmanagement, Groupware, Web Content Management, Workflow Management oder auch Records Management. Anstatt für all diese Vorgänge Einzellösungen zu konzipieren, versucht man ein System zu finden, dass möglichst viel Kooperation und Flexibilität bei möglichen zukünftigen Erweiterungen erlaubt. Erfassen, Verwalten, Ausgeben, Speichern und Bewahren sind die zentralen Merkmale des Enterprise Content Management.

Kosten
So unterschiedlich wie die Definition von Enterprise Content Management ist auch das Angebot. Da gibt es kleine kommerzielle Anbieter mit lokalen Lösungen, die weniger umfangreich sind, aber auch weniger Ballast mit sich bringen. Im Gegensatz dazu gibt es einige große globale Anbieter mit komplexen und mächtigen Suite Lösungen. Insofern ist Enterprise Content Management auf keine Unternehmensgröße fixiert, auch für mittlere Unternehmen gibt es zufriedenstellende Angebote zu einem guten Preis. Die Preise richten sich nach der Anwendung – es gibt sowohl kostenlose Open Source Initiativen als auch kommerzielle Komplettlösung mit Lizenzkosten im fünfstelligen Bereich. Der Preis ist von der Anzahl der Lizenzen, der Anzahl der eingesetzten Server und sonstigen Variablen abhängig.

Agentursoftware

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Wie der Name schon verrät, bezeichnet man als Agentursoftware Komplettlösungen, die bevorzugt in Werbe-, PR-, und Marketingagenturen im Einsatz sind. Agentursoftware ist oft modular aufgebaut. Der Kunde kann je nach Bedürfnissen aus einer Reihe von Funktionalitäten wählen. Diese reichen vom Kundenmanagement über Projektmanagement bis hin zur aktiven Unterstützung des Workflows.

Agentursoftware gibt es nun mittlerweile bereits seit knapp 20 Jahren. Viele der Systeme die derzeit den Markt dominieren, sind webbasierte Anwendungen. Diese ermöglichen auch von unterwegs den flexiblen Zugriff mittels Smartphone oder iPad. Auch das Arbeiten auf unterschiedlichen Plattformen (Mac bzw. Windows) wird vielfach unterstützt.

Komponenten von Agentursoftware
Wie bereits eingangs erwähnt, ist Agentursoftware meist modular aufgebaut und lässt sich dementsprechend flexibel kombinieren. Ziel aller Module ist es, einen reibungslosen und effizienten Ablauf im Agenturalltag zu unterstützen. Dazu gehören sowohl operative Aufgaben als auch die strategische Planung zukünftiger Projekte.

Herzstück vieler Anwendungen ist die Kundenverwaltung. Zum Minimum an Ausstattung gehört die Möglichkeit, neue Kontakte zu erstellen und diese zu verwalten. Import und Exportfunktionen, die Möglichkeit Gruppen anzulegen und Kategorien zu erstellen sind weitere Features. Das Customer-Relationship-Management geht noch einen Schritt weiter. Hier kann die gesamte Kommunikation mit den Kunden verzeichnet werden. Neben den Kunden fällt natürlich auch die Verwaltung von Kooperationspartnern oder Lieferanten in diesen Bereich. Für die Mitarbeiterverwaltung gibt es meist ein eigenes Tool.

Groupware Kalender dienen als Schnittstelle zu anderen Projektmitgliedern und ermöglichen eine koordinierte Terminverwaltung. Die Planung von Meetings lässt sich auf die Verfügbarkeit der beteiligten Personen zuschneiden. Kalender verschiedener interner sowie externer Personen können bei vielen Programmen miteinander verknüpft werden.

Im Bereich des Projektmanagement deckt eine gute Agentursoftware alles von der Projektplanung bis zur Projektfinanzierung ab. Die Erstellung von Meilensteinen sowie zeitlichen Auswertungen nach verschiedenen Kriterien sollte ebenso möglich sein wie Evaluierung, Prozesskontrolle und die Erstellung von Ereignisberichten.

Nicht alle, aber einige Systeme verfügen zudem über ein integriertes Dokumentenmanagement. Dieses ermöglicht eine direkte Erstellung von Dokumenten in unterschiedlichen Formaten sowie die Einbindung vorhandener Dokumente. Gerade hier geht es sehr stark um die Unterstützung des Workflow. Der erste Entwurf für den neuen Projektantrag kann vom Mitarbeiter zur Evaluierung an den Projektleiter automatisch weitergeleitet werden, und geht nach dessen Feedback zur Verbesserung wieder retour.

Für wen lohnt sich der Umstieg?
Auch für Einzelanwender bzw. sehr kleine Agenturen gibt es bereits maßgeschneiderte Lösungen. Gerade wenn viele verschiedene Projekte mit unterschiedlichen Akteuren gleichzeitig betreut werden, ist Agentursoftware von Nutzen.
Dafür spricht die Übersichtlichkeit und optimale Verwaltung, die sich positiv auf die Qualität der Projekte auswirkt. Mit einer genauen Kontrolle über alle Vorgänge wird der administrative Aufwand deutlich reduziert.

Kosten
Die Kosten richten sich natürlich nach dem Programmumfang bzw. der Anzahl an gewählten Modulen. Auch die Frage der zukünftigen Erweiterbarkeit sollte bei der Auswahl eine Rolle spielen. Neben den einmaligen Kosten gibt es auch laufende Kosten. Die Anbieter haben meist verschiedene Preismodelle, je nach Anzahl der Lizenz und mit Kauf- oder Mietoption. Mit circa 100 Euro gibt es Kaufangebote für den Einzelanwender. Wer vorab einen Blick auf die Referenzen des Anbieters wirft, und sich auch über den Support informiert, ist gut beraten.