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Was ist SEO?

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Egal aus welchen Beweggründen man eine Internetseite online stellt und wie viel Mühe man sich bei der Erstellung der Homepage macht beziehungsweise welche Kosten man für diese auszugeben bereit ist, jeglicher Aufwand ist vergebens, wenn die Seite nicht von den potentiellen Kunden beziehungsweise der angestrebten Zielgruppe gefunden wird. Daher sollte man bereits bei der Erstellung der Internetseite einige Aspekte beachten, wenn man möglichst hohe Besucherzahlen anstrebt. Der in dieser Hinsicht wohl wichtigste Punkt lautet SEO. Die Abkürzung SEO steht für den englischsprachigen Begriff Search Engine Optimization beziehungsweise Optimized und bedeutet so viel wie Suchmaschinenoptimierung oder eben suchmaschinenoptimiert. Grundsätzlich kann man die vielen verschiedenen Maßnahmen, die SEO ausmachen in zwei Übergruppen unterteilen: in Off-Page-SEO und in On-Page-SEO.





Keywords sind die Grundlage von On-Page-SEO


Es existieren unzählige On-Page-SEO-Maßnahmen. Immer öfter lassen sich diese nicht mehr von üblichen Usability-Verbesserungen unterscheiden, aber das klassische SEO Betätigungsfeld sind natürlich die SEO-Texte bzw. die Keywords. Um zu verstehen, was damit gemeint ist, sollte man zunächst wissen, dass die meisten Suchmaschinen Software nutzen, die den Inhalt von Internetseiten auf dessen Informationsgehalt hin prüfen. Dabei werden Schlüsselwörter, die zumeist auch als Keywords bezeichnet werden, ausgemacht. Diese Keywords sollen Aufschluss über den Content, also den Inhalt der Internetseite geben. Folglich wird Wörtern wie er, sie, es oder der, die, das und dergleichen mehr, keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da diese keinen relevanten Informationsgehalt zum eigentlichen Content erlauben. Schlüsselwörter wären vielmehr Personennamen, Ortsnamen, Firmennamen und selbstverständlich auch themenbezogene Fachbegriffe, wie etwa Telefonkonferenz, wenn es ums Telefonieren geht, oder Lagerzelt, wenn gewerblich nutzbare Zelte und deren Zubehör der Schwerpunkt der Internetseite bilden.



Doch damit die Internetseite wirklich für Suchmaschinen optimiert ist, sollte man definitiv das Suchverhalten der Internetnutzer berücksichtigen. Somit sollten die Texte auf der Internetseite Formulierungen enthalten, die in dieser Form in die Suchmaschinen eingegeben werden. Dabei kann man durchaus sein eigenes Suchverhalten berücksichtigen beziehungsweise als Vorlage nutzen. Doch wenngleich eher abgehackte Phrasen, wie etwa “Ferienhaus Verona” oder auch “Berufsausbildung Kaufmann” in die Suchmasken eingegeben werden, bedeutet dies nicht, dass man auch zwingend solche unvollständigen Formulierungen auf seiner Homepage verwenden sollte. Zum einen würden dadurch Texte entstehen, die grammatikalisch inkorrekt wären, was viele Leute abschrecken könnte. Zum anderen ist es nicht notwendig, da Wörter wie “in” oder “als”, die im Zusammenhang mit SEO übrigens gerne als Bindewörter oder Stoppwörter bezeichnet werden, keine Relevanz für die Suchmaschinen haben und die eigene Internetseite dementsprechend dennoch bei den aufgeführten Suchanfragen angezeigt würde.

Ferner ist zu bedenken, dass die wenigsten Leute, die etwas über ein Thema recherchieren oder erfahren wollen, sich mit den themenspezifischen Fachbegriffen auskennen. Folglich ist es empfehlenswert, dass der SEO-Text Fachbegriffe enthält, diese aber auch gleich für Laien verständlich erklärt werden. Ferner sollten in dem SEO-Text die Keywords in der Einzahl und in der Mehrzahl verwendet werden. Allerdings sollten die Keywords im Idealfall nur im Nominativ in den Texten vorkommen, da erfahrungsgemäß eher selten Suchanfragen wie “Küchenmöbeln” oder “Kinderbüchern” gestellt werden. Dennoch sollte dabei aus besagten Gründen ebenfalls auf die Korrektheit der Grammatik geachtet werden, wenn dies auch bedeuten sollte, dass man sich notfalls etwas Mühe beim Satzbau geben muss. Auch die Verwendung von Synonymen ist für die SEO sinnvoll, da man so ein möglichst großes Spektrum an Suchbegriffen abdeckt. Wenn man als diesbezügliches Beispiel eine Internetseite über Überdachungen für Schwimmbecken nimmt, wären Schwimmbad, Schwimmbäder, Schwimmbecken und Swimmingpool sowie Swimmingpools empfehlenswerte Keywords.

Wein- äh Linkbait

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Gerade habe ich beim SEOProgrammierer über dieses wunderbare Projekt gelesen:

Genuss-Allianz auf dem SEO-Day in der Kölner Rhein-Energie Arena

Die Genuss Allianz war auf dem SEO-Day in der Kölner Rhein-Energie Arena zugegen und hat nicht nur die Gäste mit einem hervorragenden Wein ausgestattet, nein sie hat auch noch einen Linkbait ins Leben gerufen.

Aktionen wie diese finde ich super und da gebe ich gerne den ein oder anderen Link heraus. Schließlich soll Kreativität belohnt werden und nicht Crawler die auf irgendwelchen populären Websites nach Mailadressen zum “Linktausch” suchen.

Poker-Weltmeister Pius Heinz

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Ein Kommilitone von mir, Pius Heinz, ist gerade der Weltmeister im Pokern gewonnen. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Gibt man gerade jetzt in unserer Lieblingssuchmaschine Google das Stichwort Poker zur Suche ein, dann erhält man tonnenweise Links zu Nachrichten, wie zum Beispiel:

  • Junger Deutscher gewinnt Poker-Weltmeisterschaft

    Der 22-jährige Pius Heinz aus Bonn hat als erster Deutscher die Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas gewonnen. Und das, obwohl er erst seit wenigen Jahren spielt.

  • Deutscher Student ist Poker-Weltmeister

    Er ist erst 22 Jahre alt, Student der Wirtschaftspsychologie – und frisch gebackener Multimillionär: Pius Heinz. Der Student aus Deutschland hat in der Nacht zu Mittwoch das Finale der “World Series of Poker” in Las Vegas gewonnen. Das hat vor ihm noch kein Deutscher geschafft.

und vieles weitere mehr.

Das wäre ein El Dorado für Poker-SEO-Linkbuilder und mehr. Denn gerade jetzt könnte man sich gute Keywords auf bekannten Newsseiten zum eigenen Ranking kaufen. Seiten wie Pokerstars, Fulltilt Poker und mehr könnten sich dadurch gut und günstig Leser, Ranking und gleichzeitig neue Kunden einkaufen.

Dabei stehen wir immer noch vor der Frage, ob Werbung für Poker oder andere mobile Wetten mittlerweile erlaubt ist?
Vor einiger Zeit habe ich hier bereits schon darüber gebloggt und bisher ist mir in den weiten des Internets noch nichts weiter dazu aufgefallen.
Auch die Bekannten aus der Szene haben noch nichts darüber verlauten lassen, geschweige denn die deutsche Justiz nachgezogen und weitere Informationen zu den Planungen verkündet.
Auf jeden Fall bleibt das Thema spannend, gerade jetzt, da man in dieser Zeit gut und günstig dafür Werbung machen könnte ;)

Stay tuned!

Duplicate Content sorgt für rote Köpfe

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Die Vervielfältigung von Inhalten lässt nicht nur Ihre Website schlecht aussehen, sie kann auch negative Auswirkungen auf Ihr Suchmaschinen-Ranking haben. Darum ist es fast offensichtlich, dass die meisten Website-Betreiber versuchen, solche doppelten Inhalte zu verhindern. Was ist Duplicate Content, warum ist er schlecht für Ihre Website, und wie können Sie Duplicate Content vermeiden? Hier sind die Grundlagen, die Sie wissen müssen, um diesen massiven Fauxpas zu verhindern.

Was ist Duplicate Content?

Duplicate Content ist ein Begriff, der im Bereich der Suchmaschinen-Optimierung verwendet wird, wenn gleiche Inhalte auf verschiedenen Webseiten auftauchen. Wenn mehrere Seiten innerhalb oder außerhalb einer Website im Wesentlichen den gleichen Inhalt enthalten, können Suchmaschinen wie Google diese Seite bei den Suchergebnissen abstrafen und nach hinten rücken lassen oder überhaupt nicht anzeigen.

“Gutartiger” Duplicate Content kann entstehen, wenn es mehrere Versionen einer Seite gibt, beispielsweise eine normale HTML-Seite, eine Version für mobile Geräte und eine druckerfreundliche Version einer Seite. Aus SEO-Sicht ist diese Art von Duplicate Content aber genauso schädlich und die Behebung führt auch bei versierten Webmastern oft zu Gesichtsfalten durch Stirnrunzeln. Es gibt einige technische Tricks, die hier nur kurz erwähnt werden sollen: Sperrung von Seiten für Google durch die robots.txt oder durch den meta “noindex” und natürlich als relativ neue Waffe gegen die fiesen hauseigenen Klone die canonical tags (sowie die gute alte 301).

“Bösartiger” Duplicate Content bezieht sich auf absichtlich erzeugtes Suchmaschinen-Spamming, mit dem Suchergebnisse manipuliert und dadurch mehr Traffic erzeugt werden soll. Benutzer mögen es für gewöhnlich nicht, den gleichen Inhalt mehrfach aufgelistet zu sehen, darum landen Websites mit bösartigem Duplicate Content oftmals weit hinten bei den Suchergebnissen von Suchmaschinen.

Das Schreiben von Online-Inhalten hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Da das Internet zur wichtigsten Informationsquelle geworden ist, veröffentlichen die meisten Medien ihre Artikel im Internet. Wie auch schon bei den klassischen Printmedien wird einiges an Arbeit und Inhalten kopiert oder geklont. Dies ist weithin als Plagiatserstellung bekannt. Die Anwesenheit von Plagiaten ist ziemlich verbreitet und kann auch Probleme verursachen. Duplicate Content ist der Prozess des Kopierens von Inhalten Wort für Wort und der Veröffentlichung des kopierten Inhalts unter dem eigenen Namen. Damit wird die Arbeit eines anderen geklaut, an verschiedene Publikationen übermittelt und behauptet, dass alles vom Plagiator stammt. Dieser Prozess trifft auch zu, wenn Sie Ihren selber erstellten Inhalt öfters als einmal verwenden.

Wie können Sie Duplicate Content vermeiden?

Wie bei vielen anderen Problemen gibt es Möglichkeiten der Prävention von Duplicate Content. Die beste Möglichkeit zur Vermeidung von Duplicate Content ist, kreativ zu sein mit Ihren schriftlichen Arbeiten. Sie sollten stets mit mehreren Denkansätzen arbeiten, so dass Sie nicht dieselben Dinge immer wieder erneut vorbringen. Durch den Einsatz von mehreren Konzepten und mehr Kreativität werden Sie in der Lage sein, Nicht-Original-Content in Ihren Artikeln zu verhindern und immer frischen Unique Content zu publizieren.

Es gibt außerdem Möglichkeiten, Inhalte zu duplizieren, wobei der Content als Spam gekennzeichnet wird; und es gibt Möglichkeiten zur Vermeidung einer Bestrafung durch Google. Es existieren viele Programme, die einen Artikel markieren, wenn es sich um Duplicate Content handelt. Ein Beispiel für ein solches Programm ist Copyscape, und es gibt noch etliche andere. Autoren und Blogger können diese Programme nutzen, um zu sehen, ob andere Menschen ihre Inhalte ohne Erlaubnis verwendet haben. Prüfen Sie daher immer die Artikel mit Copyscape, bevor Sie sie auf Ihrer Website posten. Machen Sie sich die Mühe und schreiben Sie den Artikel um, so dass er sich deutlich vom Original unterscheidet.

Mit den Keywords nicht übertreiben

Eine andere Möglichkeit ist der sorgfältige Gebrauch von Keywords. Wenn Sie Keywords zu oft in einem Artikel benutzen, kann Ihre Website auf die Spamliste kommen, aber wenn Sie sie nicht genügend oft benutzen, erzielen Sie mit Ihrer Website keinerlei Wirkung. Es gibt viele verschiedene Programme, mit denen Sie die Anzahl der Keywords überprüfen können, bevor Sie den Artikel online stellen. Meistens genügt es vollkommen, ein Keyword nicht mehr als ein bis drei Mal in einem 500-Wörter-Artikel zu verwenden. Achten Sie immer darauf, dass der Inhalt für Menschen geschrieben wurde und nicht für Suchmaschinen. Sie erzielen keinerlei Nutzen von hochtrabenden Keywords, wenn echte Menschen den Inhalt Ihrer Seite nicht verstehen.

Das Google Panda Update

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Gleich nach dem am 12./13. August 2011 im deutschen Web durchgeführten Panda Update begannen die SEOs mit der Analyse, wobei sie sich zunächst das englischsprachige Netz vornahmen. Die Änderungen würden nach etwa 14 Tagen sichtbar werden, das wussten sie, also konnte man sich an dem orientieren, was kurz zuvor in den USA, GB, Kanada, Australien und weiteren Teilen der englischsprachigen Welt schon passiert und für Deutschland/Österreich/Schweiz zu erwarten war. Die ersten Analysen folgten zwischen dem 20. bis 30. September.

Aufstieg und Absturz

Die Suchmaschine reagierte nach dem Update tatsächlich auf einige Signale sehr viel empfindlicher. Das Fazit vorweg: Bloße Werbung wird nun eher abgestraft, hochwertiger Content noch mehr belohnt. Das bedeutet: Reine Affiliate-Seiten können stark zurückfallen, einige Nachrichtenseiten haben dagegen gewonnen. Diese Darstellung ist allerdings stark simplifiziert, denn es haben auch Werbeseiten gewonnen wie die deutschsprachige idealo.de. Warum ist das so? Nach dem Panda Update wird unter anderem die Verweildauer eines Nutzers auf einer Seite gemessen, ein sehr cleverer Schachzug. Wer also Werbung macht, die Menschen wirklich etwas bringt, diese dadurch zum Verweilen und Stöbern einlädt, hat gewonnen. Werbung für Anti Virus Software, wie Kaspersky, auf einem Blog zu Netzwerksicherheit oder eine Anzeige für Immobilien im Tessin auf dem Portal eines schweizer Maklers sind für die Besucher ja vielleicht sogar hilfreich. Wer hingegen seine Seite zumüllt, mit der tausendsten Wiederholung der gleichen Werbung und auch des gleichen sinnlosen Contents, der von irgendwo umgeschrieben wurde, verliert drastisch. Und das ist auch gut so. Auf einen Punkt gebracht lässt sich alles im Mantra subsumieren, das Google schon seit prähistorischen Urzeiten des Netzes betet: Baut die Seiten für die Nutzer, nicht für das, was Ihr für gutes SEO haltet (unter anderem ätzendes Keyword-Stuffing). Dann werdet Ihr gewinnen.

Die neuen 5 Todsünden

Nach Panda sind ganze Projekte im Orkus des Netzes verschwunden, nicht nur einzelne Unterseiten. Google hat, wie immer, mit mathematischen Methoden die menschlichen Such-Verhaltensweisen nachgeahmt, das Ergebnis wird als Algorithmus bezeichnet, dessen wahre Geheimnisse niemals jemand erfährt. Die SEO-Szene sucht allerdings nach nichts sehnlicher als nach Erklärungen. Inzwischen ist sie sich über 5 neue Todsünden relativ einig:

  1. Wenig Inhalt mit viel drum herum. Damit ist nun nicht der textuelle Content gemeint, sondern Seiten, die so eine schlechte Usability aufweisen, dass es schwerfällt, auf ihnen zu navigieren. Es gibt Seiten, sogar von Webdesignern, auf denen man sich einfach nicht zurechtfindet. Kollegen, weniger ist mehr! Der Geek (oder Nerd), im Highspeed im Netz unterwegs, misst heute seine Zeit nicht mehr nach Sekunden. Er misst sie nach einem Klick. Ist die Information dann nicht da, ist er verschwunden.
  2. Leere Seiten für die interne Verlinkung: Man ging stets davon aus, wichtige Inhalte intern zu verlinken – aber bitteschön nicht auf leere Seiten. Das betrachtet Google nach Panda als abzustrafenden SEO-Trick.
  3. Ähnliche Inhalte: Darauf hat die SEO-Welt gewartet. Wann ist Google so weit, eine semantische Prüfung durchzuführen? Offenbar im Jahr 2011. Umgeschriebene Texte werden anscheinend erkannt, selbst wenn sie sich an die Spielregeln von CopyScape halten (nicht mehr als drei aufeinanderfolgende Worte kopieren). Es verwundert übrigens nicht, denn schon längst wird ja bei der Suche auch die Nähe bestimmter Keywords zueinander gewertet. Nun also auch die semantische Dichte. Das bedeutet: Reines Umschreiben von Inhalten ist nicht mehr. Selber denken und unter die Leute bringen, wie schräg und quer auch immer, wird künftig Punkte bringen. “Artikel-Portale” wurden besonders abgestraft. Hier veröffentlichen Autoren zu stets demselben Thema wiederkehrenden Content, mit Keywords gespickt. Das nutzt dem Leser nichts, das straft Panda daher ab.
  4. Zu viel Werbung: Ist das Verhältnis von Werbung zu Inhalt zu groß, wird die Seite abgestraft. Das muss nun wirklich niemand mehr kommentieren. Danke, lieber Panda-Bär.
  5. Affiliate Links, automatisch generierte Inhalte: Zahllose Seiten werden automatisch erstellt, um die Affiliate-Links einzublenden. Der Mehrwert für die Nutzer tendiert gegen null, selbst die Informationen zu Produkten, um die es geht, werden verdrängt. Die Folge nach Panda: Abstrafung.

Fazit: SEOs und Affiliates werden sich umstellen müssen. Einige Nachrichtenportale können hingegen weitermachen wie bisher. Und last, not least: Werbung ist durchaus nicht verboten. Aber sie muss ein bisschen Spaß machen.

Werbung mit mobilen Online Wetten

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Die Werbung mit mobilen Online Wetten, also etwa über Smartphones oder Seniorenhandys, werden immer populärer. Zahlreiche Apps bzw. Anwendungen der Betreiber, die Werbung mit mobilen Online Wetten machen, sorgen dafür, dass diese Art des Wettens immer beliebter wird. Zwar sollte man auf einige rechtliche Rahmenbedingungen aufpassen, damit keine Strafzahlungen oder sonstige Konsequenzen zu erwarten sind, jedoch stellt der Markt ein deutliches Wachstumssegment dar, deren Marktteilnehmer seit geraumer Zeit von Umsatzsteigerungen in regelmäßigen Abständen profitieren.

Anfangsbonus und hohe Quoten als Lockvögel der Wettanbieter

Besonders gerne genutzt in Hinsicht auf die Werbung mit mobilen Online Wetten werden Anfangsbonuszahlungen, die an potentielle Neukunden gerichtet sind. Auch die kostenfreie Bereitstellung an Zusatz-Apps und das Setzen höherer Quoten gegenüber der Konkurrenz gehören dazu. Die Apps werden in der Regel ohne Entgelt angeboten, da sie als Grundvoraussetzung gelten, durch das Wetten auf mobile Art überhaupt möglich ist. Diese Werbemaßnahme gilt als die vielversprechendste, da sie zu einer hohen Kundenbindungsrate und Loyalität der Wettenden führt.

Rechtliche Rahmenbedingungen ändern sich

Die rechtlichen Rahmenbedingungen bezüglich Online Wetten sind in Deutschland derzeit in einem Reformprozess. Denn einerseits ist das Wettrecht auf Länderebene verankert, so dass jedes Bundesland selbst entscheidet, wer Sportwetten und Ähnliches anbieten darf, und andererseits herrscht Deutschland bisher ein Monopol, das vom staatlichen Anbieter ODDSET getragen wird. Darüber hinaus hat sich in letzter Zeit eine Vielzahl privater Wettvermittler in Deutschland gegründet. Diese legitimieren ihre Daseinsberechtigung durch ehemalige DDR-Lizenzen und das EU-Recht hinsichtlich der Berufsfreiheit, die durch die bisherige Situation in Deutschland in diesem Bezug nicht gewährleistet ist. Das Bundesverfassungsgericht entschied daraufhin 2006, dass der Markt hierzulande ebenfalls geöffnet werden muss, was nun mehr und mehr der Fall ist. Bis vor kurzer Zeit noch war auch das Werben mit Sportwetten verboten, etwa in Fußballstadien oder auf Trikots – unabhängig davon, ob es sich um mobile Wettanbieter handelt.

Erste Bundesländer mit neuen rechtlichen Regularien

Mit Schleswig-Holstein hat das erste Bundesland im September 2011 entschieden, dass ein neues Wettspielgesetz verabschiedet wird. Dieses sieht die vollständige Öffnung des Segmentes vor, wie es die Bundesregierung und die EU bereits lange fordern. Somit kann zukünftig mit Sportwetten geworben werden, was bereits mit Blick auf die mobilen Online Wetten der Fall ist. Zwar gibt es weiterhin strenge Auflagen, auch wegen der Wettsucht, die noch immer gegeben ist, doch können nun sämtliche Privatanbieter eine Lizenz beantragen. Andere Bundesländer planen wiederum eine bundesweit vereinheitlichte Vergabe, die dazu führt, dass insgesamt nur sieben Lizenzen vergeben werden. Werbung soll allerdings auch dort erlaubt werden.

Glückspiel im Internet – Quo vadis?

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Vor ein paar Tagen habe ich beim Mediadonis den Gastartikel von Rechtsanwalt Dr. Marc Laukemann gelesen, mit dem Titel: Auf in den hohen Norden? Schleswig-Holstein liberalisiert als erstes Bundesland den Glücksspielmarkt

Gerade hier stellt sich die Frage ob Wettanbieter auf der sicheren Seite sind, denn bisher sind alle online Sportwetten

Buchmacher und Spiele-Anbieter können nun eine Fünf-Jahres-Lizenz beantragen und müssen eine Abgabe von 20 Prozent ihres Ertrags an das Land entrichten. Die Koalition erhofft sich Mehreinnahmen für den Landeshaushalt. Von rund 60 Millionen Euro pro Jahr ist die Rede. Bislang fließen die Wett-Erlöse am Fiskus vorbei, weil viele Unternehmen vom Ausland aus das deutsche Staatsmonopol umschiffen. Diese “Grauzone” werde nun beseitigt: “Wir erkennen das Internet als Markt an, den man kontrollieren muss. Das ist zurzeit nicht der Fall.”

— CDU-Abgeordnete Hans-Jörn Arp, den gesamten Artikel auf: Langtag Schleswig-Holstein

Canonical Tag – Mystik zum Wochenende

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Internet-Seiten, die im Ranking der Suchmaschinen besonders weit oben stehen, werden von den Nutzern am häufigsten angeklickt. Im Ranking ganz oben stehen immer diejenigen Seiten, die als erste erscheinen, wenn man einen Suchbegriff in einer Suchmaschine eingibt. Nicht zuletzt, weil es bequem ist und der Nutzer nicht viel blättern muss, werden diese Seiten oftmals als erste besucht. Für Inhaber von Homepages ist und war es daher immer erstrebenswert, ein möglichst gutes Ranking auf der ersten angezeigten Ergebnisseite zu erhalten, um auf diese Weise ein großes Publikum zu erreichen und unter Umständen auch hohe Werbeeinnahmen zu generieren. Wem seriöse Google Suchmaschinenoptimierung zu teuer ist, der nimmt sie nicht selten selbst in die Hand. Um das Ranking zu verbessern, haben Seiteninhaber in der Vergangenheit deshalb häufig mehrere Seiten mit identischem Inhalt erstellt. Auf diese Weise konnte man sich ein hohes Ranking quasi “ermogeln”.

Ein derartiges Vorgehen unterbinden Suchmaschinenanbieter heutzutage, indem sie sogenannten “Duplicate Content” (d. h. doppelte Seiteninhalte mit unterschiedlichen Internetadressen) oder “Near Duplicate Content” (d. h. sehr ähnliche Seiteninhalte bei unterschiedlichen Urls) abstrafen, indem sie das Ranking der Seite nicht mehr verbessern, sondern verschlechtern. Das bestraft einerseits diejenigen, die es mit unlauteren Mitteln auf ein möglichst hohes Ranking abgesehen haben, zieht jedoch auch diejenigen in Mitleidenschaft, die aus lauteren Gründen auf “Duplicate Content” angewiesen sind. Darunter fallen zum Beispiel Internetseiten, die aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit eine Unterseite mehrmals verlinken. Ein Beispiel wäre die doppelte Verlinkung von Kontakt- oder wichtigen Kundeninformationen. So entsteht ebenfalls Duplicate Content. Das ist in diesem Falle einfach kundenfreundlich, führt aber de facto zu einem schlechteren Ranking.

Oftmals entsteht “Duplicate Content” auch unbewusst, z. B. wenn der Content (Inhalt) einer Seite über Groß- und Kleinschreibung oder aber einfach mit und ohne “www” abrufbar ist. Erreicht man eine Seite sowohl über “http” als auch über “https”, ist sie über mehrere Filter und auch mit Tracking-Parametern und Session_IDs abrufbar. In diesen Fällen liegt ebenfalls “Duplicate Content“ vor. Um dieser Ungleichbehandlung entgegen zu wirken, gleichzeitig aber auch eine Übersichtlichkeit der Suchergebnisse für den Nutzer zu garantieren, gibt es seit einiger Zeit den sogenannten Canonical Tag. Dieser wird im Fach-Jargon auch als Canonical URL oder auch als URL Canonicalization bezeichnet. Der Canonical Tag wurde im Jahre 2009 von Google, Yahoo und Microsoft eingeführt, um das oben beschriebene Problem zu lösen.

Ganz allgemein kann man “Duplicate Content” zunächst verhindern, indem man für die Unterseiten eine sogenannte 301-Umleitung einrichtet, die auf die Standardseite verweist. Dies geht allerdings nur, solange man Zugang zum Administrator der Website hat. Ist dies nicht der Fall oder ist auf der Seite schlichtweg keine Weiterleitung erwünscht, z. B. beim Aufrufen eines druckfertigen Dokuments, so empfiehlt sich ein Canonical Tag. Um diesen verwenden zu können, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten.

Möchte man einen Canonical Tag benutzen, so muss man diesen einfach nur in die Seite mit dem “Duplicate Content” einfügen. Er wird in der html-Ansicht “im sogenannten “Head” hinzugefügt. Ein Beispiel zur Illustration des Canonical Tag wäre etwa das folgende: Ist die ursprüngliche Seite die folgende

http://www.yoursite.com/products.html?session_id=xyz,

dann würde der Canonical Tag im Head so aussehen:

<link rel=”canonical” href=”http://www.yoursite.com/products.html” />

Praktisch an der Verwendung des Canonical Tags ist, dass der damit verbundene Eingriff in die Website direkt auf einer einzelnen Seite gemacht werden kann und dazu keine weiterführenden Programmierkenntnisse nötig sind. Auch der “Near Duplicate Content” kann mit einem solchen Tag versehen werden. Der Canonical Tag kann von Profis wie auch von Laien problemlos eingefügt werden. So entsteht mit nur geringem Aufwand der gleiche Effekt wie bei einer “301-Weiterleitung”. So wird auch der so genannte Google-Page-Rank auf einer einzigen Seite gebündelt. Außerdem kann mithilfe des Canonical Tags umstandslos auf andere Domains sowie auf Sub-Domains verwiesen werden.

Klickraten in den Nachrichten – tot nach einem Tag.

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Große Ereignisse werfen mitunter ihre Schatten unter die Augen. –Fritz Muliar

mit diesem Zitat aus dem aktuellen Beitrag in der Karrierebibel möchte ich die Nachforschungen von bit.ly einleiten.

Vorgestern wurde dort der Artikel You just shared a link. How long will people pay attention? publiziert und hat interessante Ergebnisse veröffentlicht, die wir uns bisher immer gedacht hatten:


Klickrate pro Minute auf: “East Coast earthquake: 5.8 magnitude epicenter hits Virginia

Gerade diese Erkenntnisse folgen dem natürlichen Menschenverstand. Aktuelle Themen sind interessant und werden geklickt. Deswegen lohnt sich auch eine Optimierung für Google News und sobald die Nachricht mind. einen Tag alt ist interessiert sich keiner mehr dafür.

Analog gilt diese Statistik ähnlich für andere Social Media Plattformen, bis auf, dass der Peek erst nach dem anfänglichen tauschen einsetzt:


Halbwertszeit der Links nach Ursprungsquelle

Man sieht deutlich die Anlaufphase und nach dem Peek das Abflauen. Verwunderlich ist, dass YouTube als Nachzügler nochmals auftaucht, aber wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Hochpunkt um nachträgliche Recherche des Nutzer, die den eigentlichen Beitrag verpasst haben.

Also wie immer: haltet euren Content frisch und ihr werdet immer mit neuen Nutzern versorgt.

Open Source for SEO and profit

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Am 20. September diesen Jahres steht wieder der SEO-Master-Event an: das SEOktoberfest!

SAME BOTH WAYS  (EXPLORED  #   27th August 2011) Um noch einen der raren Plätze zu ergattern verlost der SEO Software-Hersteller Searchmetrics einen Platz … [u]nd zwar an denjenigen, der uns davon überzeugt am meisten in diese Expertenrunde zu gehören wie in diesem Blogpost angekündigt wurde. Um einerseits an diesem Wettbewerb teilzunehmen und andererseits die Brücke zwischen OpenSource und SEO zu schlagen schreibe ich nun diesen Post. Bei SEO-united.de gibt es auch einen Platz zu gewinnen und zwar in der Blogroll. Wie ich hier geschrieben habe ist dieser Post eigentlich ungeschickt, aber nutzt die Chance solange noch kein institutionalisiertes Tool diese Art von “Linkgenerierung” anbietet und es noch keinen Spamcheck dafür gibt ;)

Programmierer stellen sich bei der Erstellung eines Projekts genau die gleiche Frage wie jeder SEO: Wo soll ich meine Seite hosten?
Bei geschickter Wahl des Hosters fallen einem so manche Tätigkeiten leichter. Als Programmierer erübrigen sich damit die Fragen nach dem besten Tool, Backup, und vieles mehr. Bei einem SEO erübrigen sich nach der Wahl die Betrachung der Klasse B- und C-Netze, IP-Ranges und ähnlichem.

Aus diesem Grund gibt es viele Anbieter die Code kostenfrei hosten wie zum Beispiel:

à la recherche d'un trésor :-) Alle Hoster haben einen Vorteil: sie besitzen eine hohe Reputation, man kann beliebige Dateien hochladen und man kann nahezu uneingeschränkt handeln. Damit hat die Suche ein Ende und man kann beruhigt alle SEO-Tools, gerade in Hinblick auf effiziente Backlinkgenerierung verwenden und schnell durchstarten.

Auf github.com gibt es jetzt mein Repository mit Webinhalt: http://p-w.github.com/pw.github.com/.
Das Adressschema sieht dabei folgendermaßen aus:
username.github.com/repo-name/datei-name

Das heißt bereits bei der Wahl des Benutzernamens sollte man die Keywords berücksichtigen, schließlich wird dieser später zur Subdomain von github.
Aktuell, Stand 02.09.2011, sind Benutzernamen wie online-poker, versicherung, brandversicherung und viele weitere noch frei.
Allein die Keywords in einer URL wie online-poker.github.com/free-online-poker/poker-site.html dürften mit ein wenig Linkjuice durchaus gut ankommen ;)

Die Grundlage ist somit geschaffen, also geht es jetzt ans eingemachte und wir erstellen unseren Account.

github - open source account for free

Hier sehen wir das erste schöne Feature, denn Open-Source-Accounts sind bei Github kostenfrei erstellbar: Plans & Pricing

Sobald man den neuen Account hat, werden einem 4 Schritte empfohlen. Für euch SEO-Power-User gibt hier den direkten Einstieg:
Zuerst erstellt ihr hier ein neues Repository:

github repository

Wichtig dabei ist, dass der Project Name des Repositorys später der erste Bestandteil der URL wird:

github project

Die wahre Schönheit dabei ist der Hinweis “Who has access to this repository?” aber dazu später mehr :D .

Sobald man das erstellt hat, braucht man nur noch einen SSH-Key zum Einloggen hinterlegen

github account ssh

und kann daraufhin bereits die Dateien hochladen.

Mit folgenden Befehlen geht es gleich los:

$ cd /zu/meiner/seite
$ git symbolic-ref HEAD refs/heads/gh-pages
$ rm .git/index
$ git clean -fdx

Der erste Pfad navigiert dabei auf Deinem Rechner zur entsprechenden Seite, die weiteren geben Github an, dass jetzt eine Seite erstellt werden soll.

Jetzt kann man den Inhalt erstellen:

$ echo “SEO test” > index.html
$ git add .
$ git commit -a -m “ersten Seitenentwurf hochladen”
$ git push origin gh-pages

Wobei an dieser Stelle egal ist, ob man den Text direkt in die index.html schreibt, einen HTML-Editor dafür verwendet oder bereits bestehende Seiten in das Verzeichnis kopiert.
Mit “git add .” werden alle hinzufügt und das “git push …” lädt die Dateien letztendlich auf die Server von Github.

Kurz nach dem Upload kann man die Seiten schon bewundern, über diverse Webplattformen in Suchmaschinen puschen, Links darauf generieren und sollte es doch zufällig noch ein brauchbares OpenSource-Tool sein, dann kann man das ruhig überall bekannt geben ;)

Dankbare Erweiterungen sind auf jeden Fall für jQuery. Forkt man dazu ein bestehendes Plugin, dann kann man die Namensgebung frei bestimmen und vielleicht ähnelt dieses hier ja jQuery Cycle einer Art Poker Gallery oder Bild Versicherung. An dieser Stelle solltet ihr nicht zaghaft sein ;) Schließlich gibt es ja auch eine Ninja UI oder ein Date JS. Bei letzterem ist der Weg zu einer Dating Lib nicht weit.

Also auf gehts, nutzt die GiHub Pages für SEO fun and profit :)

PS: An obiger Stelle habe ich darauf hingewiesen, dass später noch eine Notiz zu der Frage “Who has access to this repository?” kommt. Ein Schelm wer dabei böses denkt, ABER bei kostenfreien OpenSource-Repositories kann man keine Berechtigungen einschränken. Das heißt: jeder Nutzer kann in eines dieser freien Repositories eigene Dateien laden. Zwar kann der Admin diese dann wieder löschen, aber es gibt angeblich eine Suche in der man mit dem Parameter “pushed:” die letzte Aktualisierung prüfen kann. Als Schelm würde ich nun hergehen und Repos suchen, die zuletzt im Jahr 2009, dann 2010 usw. aktulisiert wurden, denn dort ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass ein Admin die eigenen Dateien löscht.
UND hey, Spam ist nur Spam wenn er aussieht wie Spam. Daher bastelt doch einfach eine schöne Beispiel-Seite zu dem jeweiligen Projekt und verdient euch dafür den Backlink ;) und mehr Tipps gibt es an dieser Stelle nicht, schließlich sollen die obigen Anbieter kein Eldorado für SEO-Whitehats werden ;)

PPS: Zum Ende möchte ich noch den Bericht auf seo.de und bei mediadonis sowie meine Oma grüßen und Linkliebe verteilen.