Vermutungen gibt es aktuell zu hauf, dass Google schnelle Websites puscht und besser rankt.
Seit ein paar Tagen optimiere ich fleißig an meinem Blog und ja, ich habe es bemerkt und es lässt sich ganz einfach bestätigen.
Der Graph in der Google Webmaster Zentrale (Link) hat sich seit diesem Beitrag nicht aktualisiert, müsste aber weiter nach unten gegangen seit.
Google Analytics zeigt in den letzten Tagen einen enormen Peak:
Aber das untrüglichste Zeichen ist es, wenn auch andere auf den Zug aufspringen, Google zu den unterschiedlichsten Themen crawlen und innerhalb von weniger als 24 Stunden man folgenden Dashboard-Auszug sieht:
»» Ja, Google rankt jetzt schon schnellere Websites besser. Punkt.
Im vorherigen Artikel hatte ich bereits über die Verbesserung des Google Analytics-Code gesprochen, in der Diskussion sind aber noch ein paar kleine Verschnellerungen aufgetaucht, die in diesem Generator enthalten sind.
Der Code sieht nun folgendermaßen aus: <script>
var _gaq=[['_setAccount','UA-XXXXX-X'],['_gat._anonymizeIp'],['_trackPageview']];
(function(d){
var g=d.createElement('script');
g.async=1;
g.src='http://www.google-analytics.com/ga.js';
d.getElementsByTagName('head')[0].appendChild(g);
for(var i=0;i<d.getElementsByTagName('a').length;i++){
var a=d.getElementsByTagName('a')[i];
if(!a.getAttribute('onclick') && window.location.hostname!=a.hostname)
a.setAttribute('onclick', "_gaq.push(['_trackEvent', 'outbound', '"+a.href+"'])");
}
}(document))</script>
Also bitte ab sofort selbigen Code nutzen
Um Deinen individuellen Tracking-Code zu erhalten, gib hier die gewünschte ID ein:
Füge diesen Code vor dem Tag </body> ein:
Mit dem deutschen Datenschutz-Feature _anonymizeIp:
Der Standardcode von Google Analytics ist aufgebläht und langsam. Mathias Bynens beschreibt in dem Artikel Optimizing the asynchronous Google Analytics snippet wie man den Code verkürzen und erheblich verschnellern kann (vgl. Studie auf JSperf).
Damit aber nicht genug, denn man kann aus dem JavaScript nocht mehr herausholen. Wie in YoastsGoogle Analytics Plugin für WordPress will ich jedem Link, der von meiner Website führt, ein Tag “outbound” geben, sodass dies dann bei Google Analytics aufgeführt wird und ich weiß, wann der Besucher meine Seite verlassen hat.
Das kann man serverseitig mit dem Plugin lösen, oder auch vom Browser des Users selbst “berechnen” lassen und somit Bandbreite und Rechenaufwand sparen.
In Summe sieht das Skript gekürzt und verschlankt so aus: <script>var _gaq=[['_setAccount','UA-XXXXX-X'],['_trackPageview']];(function(d){var
g=d.createElement('script'),i,a;g.async=1;g.src='http://www.google-analytics.com/ga.js';d.head.appendChild(g);for(i=0;i<d.getElementsByTagName('a').length;
i++){a=d.getElementsByTagName('a')[i];if(!a.getAttribute('onclick'))if(window.location.hostname!=a.hostname)
a.setAttribute('onclick',"javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound','"+a.href+"']);");}}(document))</script>
Damit funktioniert es wunderbar und Du musst lediglich den Code jetzt neu, vor dem Inhaltsende (</body>) einfügen.
Um Deinen Code zu bekommen, generiere selbigen hier:
Um Deinen individuellen Tracking-Code zu erhalten, gib hier die gewünschte ID ein:
Füge diesen Code vor dem Tag </body> ein:
Mit dem deutschen Datenschutz-Feature _anonymizeIp:
Der zweite Post in der Serien schließt nun ab und meine Meinung ist, dass durch Google Instant einfach nur viel mehr Impressions auf der Seite von Google generiert werden.
Dem Nutzer bringt es was, ja, aber der Nutzen hält sich definitiv in Grenzen. Ein geschicktes Google Suggest hätte es auch gebracht, wobei Instant ja nur einen kleinen Schritt weiter ist.
Für Werbetreibende wird es etwas härter, da man die Faktoren ist noch austesten muss und die CTR erstmal sinkt, aber auch das pendelt sich ein.
Nachdem letztes Jahr im Zuge der Hamburger Erklärung haben mehrere Verlage beschlossen den Suchgiganten Google via ihrer robots.txt auszusperren und die jeweiligen Newsinhalte in Zukunft kostenpflichtig (ob im Archiv oder direkt sei an dieser Stelle unbetrachtet) anzubieten.
Ähnlich gibt es in der Startup-Szene den erschaffenen Begriff Freemium (hier z. B. 3 Strategien) bei dem es kostenfreie Inhalte für den Nutzer gibt, dieser dadurch überzeugt werden soll später das kostenpflichtige Premium-Modell zu buchen.
Gute Beispiele aus der Reihe free-premium sind zum Beispiel Xing, Skype, und viele mehr.
Dieses Modell funktioniert bei obigen Systemen ganz gut, aber die bisher oftmals Werbe- oder Affiliate-finanzierten Weblogs und professionellen Blogger müssen sich durch die Werbeüberladung nun auch neue Modell einfallen lassen.
Zum Beispiel ist eisy.eu als erster SEO-Premium-Blog in Deutschland mit einem ähnlichen Modell gestartet, dass man bisher nur aus den USA kannte.
Ich bin gespannt ob das funktioniert, da die Thematik aktuell heiß ist und deswegen vor kurzem auch der Beitrags-Bezahldienst Flattr gestartet ist und gute Erfolge verbuchen konnte.
Viele andere Blogger-Kollegen haben auch schon darüber berichtet und ich empfehle euch insbesondere die Lektüre dieser Posts:
Mein Lieblingszitat dazu ist: “Zahlt dort wo es euch einen Mehrwert bringt!” von eisy.eu
Und genau darum geht es, oder?
Sobald etwas wert ist Geld dafür auszugeben, würde man als User dies tun, oder?
Will man in vielen Blogs, sozialen Community und dem ganzen Rest eindeutige Profile anlegen um den jeweiligen Seitenbetreiber und/oder Spam-System nicht aufzufallen, so braucht man Input. Viel Input.
Den beschafft man sich am besten einfach über Google selbst, indem man die Google Profile dazu nutzt.
Vor einiger Zeit konnte man über die Suchanfrage inurl:http://www.gstatic.com/s2/sitemaps/sitemap entsprechend 3449 Sitemaps mit je 5000 Profilen finden.
Gut, die Nummerierung ist relativ simpel und mit einem kleinen Skript kann man alle Sitemaps runterladen: for($i=100; $i<3450; $i++)
system("wget http://www.gstatic.com/s2/sitemaps/sitemap-".$i.".txt");
Und dann die jeweiligen Sitemaps durchlaufen und die jeweiligen Profile mit diesem Skript:
for($i=2000; $i<3000; $i++) {
$file = fopen("../sitemap-$i.txt", "r") or exit("Unable to open file!");
system("mkdir profiles-$i");
while(!feof($file)) {
$random = rand(2,10);
$id = split('/', fgets($file));
$id = $id[4];
echo "fetching $id";
system("sh ../wget.sh $i $id");
sleep($random);
}
fclose($file);
}
Und wget.sh dann mit eigenem User-Agent und Parametern konfiguriert gibt am Ende 3499*5000 = 17.245.000 Google Profile.
Damit kann man sich ein schönes User-Netzwerk aufbauen, Blogs einrichten und vieles mehr.
Aber dabei sollte natürlich nie gegen die jeweiligen Richtlinien der Betreiber verstoßen werden.
Als Follow-Up zu meinem letzten Post habe ich mal den hier aufschlagenden Kommentarspam analysiert.
Neben zahlreichen russichen Posts, Verweisen auf die üblichen Download- und Medikamentseiten, sind in letzter Zeit sowohl die Urlaubsbranche als auch Anbieter von Roulette-Systemen deutlich aktiver.
So macht es keinen Sinn in einem Blog wie diesen, der hauptsächlich über computer- und internetrelevante Themen schreibt Mietwägen und Flughäfen in Mallorca anzupreisen, oder?
Sucht man aber die Möglichkeit in themenrelevanten Blogs zu posten, dann findet man schnell keine wirklich guten Seiten, da diese fast ausschließlich von anderen SEOs betrieben werden. Tjo, die Branche ist eben hart umkämpft, schließlich kann sich nicht jeder billigen Urlaub leisten oder hat ihn gar verdient.
Auch wenn ich das aufkommen dieser Art von Blogbeiträgen vor der Urlaubssaison auf jeden Fall nachvollziehen kann, so kann ich eher weniger verstehen, warum gerade Roulettechats sich hier aktiv bewerben wollen.
Da dies wohl eine einzigartige Trenderscheinung ist um den Platzhirsch im Ranking zu vertreiben, will ich mal nicht so kleinlich sein.
Aber alleine die Menge an unterschiedlichen URLs die hier aufschlagen lässt wohl die auf die Arbeit eines der Branchengrößen und/oder mehrere schließen
Das hießt, abschließen solltet ihr euch merken:
Postet
auf themenrelevanten Seiten
in gleicher Sprache
honorierend den Autor/Webmaster persönlich gegenüber
verhindet Blacklisiting durch Erkennung der Anti-Spam-Systeme
mit einem registrierten und individualisierten Account
postet mehrmals im gleichen Blog
mit Bezug auf den Inhalt des Posts
nicht wie ein Spam-Kommentar
Das dürften die wichtigsten 8 Kommentar-Spam-Regeln sein um nicht zu sagen Richtlinien.
In den letztenzweiPosts steht, wie man Inhalte von anderen Seiten scrapet oder zur eigenen Verarbeitung lädt.
Dieser Post gehört wie manche anderen auch wieder in die Kategorie: don’t try this at home und macht es nicht, damit könntet ihr gegen irgendwelche Gesetze und/oder Richtlinien verstoßen.
ABER stellt euch folgendes Szenario/Anwendungsgebiet vor:
Suche in der Google Blogsuche nach neuen Trends und Themenrelevanz
Laden des jeweiligen Blogposts und
Analyse des Inhalts
Modifizieren des Inhalts
Erstellen eines Kommentars
Posten des Inhalts aus 2.2. in eigenen Blog
Verschleierung der Spuren via Referer, User-Agent und Co
Verwendung von registrierten (und eingerichteten Blogaccounts)
Dabei ist im Punkt 2.1. genau darauf zu achten, welche Form von Anti-Spam-Methoden benutzt werden.
Die lässt sich aber eindeutig Anhand diverser Merkmale im Quellcode identifizieren und danach suchen und entsprechend reagieren.
In 2.1. sollte man auch weiterhin auf den Autor eingehen und ihn bzw. den Nickname grüßen (evtl. auch sogar dem Link zur Autorenpage folgen und davon den (Vor-)Namen verwenden).
Das ergibt einen perfekten Kommentar in Punkt 2.3. den man einfach mit einem potentiell übermittelten Cookie und dem richtigen Referer versandt werden kann, sodass man in den meisten Fällen einfach durchkommt.
Die Methode kann man insofern verbessern, dann man sich manuell auf der jeweiligen Seite registiert und den oft benötigten ersten Post per Hand erstellt und dann die Daten in die Datenbank aufnimmt und ab da automatisch mit dem Webmaster “interagiert”
Dort könnte man zum Beispiel folgende Daten speichern:
ID
BlogUrl
Autor/-en
Thema
Username
Passwort
AntiSpam-Plugin
Postfrequenz
Feed
Auch hier ist wieder ein Schelm wer böses denkt, schließlich kann man im Internet doch nicht spammen oder seinen Unfug treiben.
An alle mit schwarzen Hüten: schämt euch und habt Spaß mit eurem Sportwagen
HTML-Inhalte kann man mit PHP ganz einfach von anderen Seiten scrapen äh laden.
Dazu installiert ihr einfach Simple HTML DOM und schon geht es los.
Entweder holt ihr die Inhalte über cURL (der Vorteil ist defintiv eine mögliche Header-Modifizierung um Referer oder Cookies zu übertragen), wie hier beschrieben oder über die eingebaute Funktion file_get_html(url), die auch Inhalte aus dem Web lädt.
Damit kann man mit: $html = file_get_html('http://www.google.com/');
Schon Inhalte holen und durch die DOM-Struktur mit folgenden Befehlen laufen: // Alle Bilder finden und Quellsource ausgeben
foreach($html->find('img') as $element)
echo $element->src . ' ';
// Alle Links durchlaufen und Verweisziel ausgeben
foreach($html->find('a') as $element)
echo $element->href . ' ';
Mit dem Code ist es ein leichtes die Google SERPs zu überwachen (sowohl für Bilder als auch die anderen organischen Suchergebnisse) und/oder RSS-Feeds abzurufen und vieles mehr.
Seid kreativ
Um zum Beispiel gut zu ranken, Seiten zu finden, bei denen man kommentieren möchte, und vieles mehr.