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Kann die Suche auf Google rassistisch sein?

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Dies ist ein Gastartikel, die vertretene Meinung muss nicht unbedingt mit dem webconsul übereinstimmen.

Eine wissenschaftliche Studie der Harvard Professorin Latanya Sweeney ist zu dem Schluss gekommen, dass das in der Tat der Fall ist. Die Frage bestand darin, was man als Suchergebnis erhält, wenn man bestimmte Namen eingibt.

Das Ergebnis? Sucht man auf amerikanischem Google nach Namen, die statistisch eher von weißen Amerikanern getragen werden, zum Beispiel “Emma” wird man wohl auf harmlose Websites stoßen, auf denen man Emmas Telefonnummer und Addresse recherchieren kann. Sucht man aber nach Namen, die tendenziell eher Afro-Amerikanern gehören, zum Beispiel “Jermaine”, liefert Google einem eher Websites, auf denen man die strafrechtliche Erfassung von Jermaine verfolgen kann. Laut Sweeney erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, auf Websites mit negative Konnotation zu treffen, um ganze 25 Prozent bei eher “schwarzen Namen” als “weißen Namen”. (An dieser Stelle sollte gesagt werden, dass das deutsche Google wahrscheinlich ähnliche Trends aufweist, auch wenn diese nicht ganz so intensiv untersucht wurden.)

Was haben diese Ergebnisse zu bedeuten? Ist das Unternehmen Google rassistisch? Natürlich nicht. Die Firma hat deutlich gemacht, dass bei der Google Suche kein “Racial Profiling” durchgeführt wird; das Suchergebnis hängt also nicht von der wahrscheinlichen Hautfarbe des Suchobjekts ab.

Was sich allerdings sehr deutlich zeigt, ist das Gefälle innerhalb der Gesellschaft. Google Suchen basieren auf Algorithmen, die Suchergebnisse auf der Relevanz der Websites. Das heißt, dass Google im Endeffekt riesige Festplatten hat, auf denen es registriert, welche Websites wie oft angesehen werden. Dadurch entscheidet sich die Relevanz der Websites und dementsprechend auch die Suchergebnisse.

Die Frage, die sich aus Sweenys Studie ergibt, lautet also nicht ob Google rassistisch ist, sondern ob das Internet “umprogrammiert” werden kann (oder soll) um gerechter und neutraler zu sein. Es wäre theoretisch möglich, Algorithmen von Suchmaschinen so zu programmieren, dass bei allen Namen erst “Addressbuch Websites” gezeigt werden. Andererseits muss man sich überlegen, ob sich das lohnt. Wenn man solche Änderungen im Sinne der Gleichheit im Bezug auf rassistische Vorurteile einbaut, sollte man das nicht auch für Frauen und Männer, für verschiedene Religionen, für Kommunisten und Neoliberale tun? Wo ist die richtige Balance? Wann ist eine Algorithmus fair und neutral, wann nicht? Wie ideologisch gesteuert soll das Internet werden?

Alles zu Google AdWords

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Mit AdWords hat Google ein Werbesystem für die Platzierung von relevanten Werbeinhalten auf geeigneten Webseiten entwickelt, welches sich zum Online Geld verdienen im Internet eignet und sich zunehmend auf die Anzeigen über andere Medien konzentriert. Das Prinzip von Google AdWords und dem Affiliate Marketing ist einfach: Der Inhalt der Webseiten, auf denen AdWords Werbeanzeigen geschaltet sind, wird beim Aufrufen analysiert und im Bruchteil einer Sekunde, einem geeigneten Themenbereich zugeordnet. Daraus resultiert eine angezeigte Werbung, welche den Seiteninhalt möglichst genau trifft. Der Suchmaschinenriese Google bezeichnet das System “AdWords”, weil der Kunde anhand von sogenannten Schlüsselwörtern selbst bestimmen kann, in welchen Themenbereichen seine geschaltete Werbeanzeige platziert werden soll. AdWords bedeutet übersetzt so viel, wie “werbende Worte”. Das System ist besonders für Affiliate Marketer und Internet Marketer interessant, bei denen es darum geht, als Vertriebspartner eine vergütete Provision durch den kommerziellen Anbieter zu erhalten. Dieser stellt seine Werbemittel zur Verfügung, welche durch den Vertriebspartner auf den eigenen Seiten zum Bewerben der Angebote eingesetzt werden.

Ein oft gelesener, jedoch selten zur Kenntnis genommener Bestandteil von Google AdWords ist die Frage: “Warum diese Anzeigen?” Bei jeder Google-Suche erscheint nun diese Frage oben rechts in der Anzeige und informiert den Nutzer darüber, dass diese Anzeige auf sein Suchergebnis basiert und darauf abgestimmt wurde. Darüber hinaus wird der Nutzer darauf hingewiesen, dass er die Möglichkeit hat, diverse Anbieter zu blockieren. Selbstverständlich bezieht sich diese Option einzig und allein auf registrierte Nutzer. Nur wer einen Account erstellt hat und stets als angemeldeter User unterwegs ist, hat die Möglichkeit, einen oder mehrere Anbieter im Profil zu blockieren. Mit dem Klick auf den Anzeigenvorgaben-Manager lassen sich weitere Informationen zur Suche abrufen. Dieser informiert den Nutzer darüber, wie weit seine Suche mit relevanten Anzeigen übereinstimmt. Die darauf folgende Auflistung sämtlicher Inserenten ermöglicht das Auswählen aller Anbieter, welche blockiert werden sollen. Diese Form der neu erzeugten Transparenz bietet sowohl dem Nutzer als auch dem Anbieter Ihre Vor- und Nachteile. Auf diese Weise kann der Nutzer für seine Suchanfragen, künftig auf die Hintergrundinformationen zur Relevanz der jeweilig angezeigten Suchergebnisse zurückgreifen und jede weitere Suche auf Sympathie und das eigene Kaufverhalten abstimmen. Sollten dabei Anbieter herausgefiltert werden, deren Angebote uninteressant erscheinen, oder nicht themenspezifisch relevant sind, so können diese dauerhaft ausgeblendet werden, was die Google Suche für den Nutzer angenehmer gestaltet. Für den Anbieter bedeutet dieser Umstand einen regelrechten Zwang, die Werbeinhalte so spezifisch wie möglich zu gestalten. Eine ganze Liste an verwendeten Keywords in der Anzeige nützt dabei wenig. Denn nur wenn die Anzeige des Anbieters als relevantes und themenspezifisches Suchergebnis auf den Nutzer abgestimmt ist, wird dieser eine erfolgreiche Suche verzeichnen. Weniger erfolgreiche Suchen werden den Nutzer schnell dazu bringen, die dazugehörigen Anzeigen und die Seiten, auf denen diese Werbeanzeigen geschaltet sind, zu blockieren. Viel Einsatz ist dafür jedenfalls nicht erforderlich, denn der Nutzer braucht lediglich zwei Klicks, um die unerwünschten Anzeigen und den jeweiligen Webseiten dauerhaft auszublenden.

Werbetreibende stehen mit Google AdWords vor der fast unlösbaren Aufgabe der Keywordauswahl. Zu viele verschiedene Keywords ermitteln ein nicht relevantes und wenig spezifisches Suchergebnis, welchem die Blockierung des Nutzers droht. Bei zu wenigen Keywords läuft man Gefahr, der Suchanfrage nicht gerecht werden zu können, obgleich es sich um eine themenrelevante Anzeige handelt. Optimal gewählte Keywords liefern relevante Suchergebnisse, so viel ist sicher. Da sich das Ranking der Webseitenpositionierung jedoch durch die eigene Seite und den Webseiten der Mitstreiter zusammensetzt, kann mit Gewissheit davon ausgegangen werden, dass die Konkurrenz ähnliche, wenn nicht sogar dieselben Keywords für Suchanfragen verwendet. Um sich einen Weg durch den Keyword-Dschungel zu bahnen, stellt Google ein kostenloses Tool zur Verfügung. Das Keyword Tool von Google lässt sich unter folgendem Link aufrufen: https://adwords.google.com/o/Targeting/Explorer?__c=1000000000&__u=1000000000&ideaRequestType=KEYWORD_IDEAS . Es zeigt nach Eingabe der potenziellen Keywords nicht nur die Mitbewerberdichte, sondern auch das durchschnittliche Suchvolumen und das geschätzte Suchvolumen an. Mit dem Keyword Tool von Google lassen sich noch mehr Informationen rund um das eingesetzte Keyword abrufen. Das Keyword Tool informiert darüber, wie viele Anwender im letzten Monat nach dem eingegebenen Begriff gesucht haben und wie oft das Keyword weltweit eingegeben wurde. Aber auch wie viele Nutzer den Begriff innerhalb der eigenen Region als Suchanfrage eingegeben haben. Wer sich über einen längeren Zeitraum mit dem Tool befasst, hat auch die Möglichkeit, Tendenzen über die verwendeten Keywords abzulesen.

Die interessanteste Frage für Unternehmen dürfte sich auf die Kosten beziehen. Tatsächlich beinhaltet Google AdWords keine Preisliste. Werbetreibende zahlen keine fixen Preise für die festgelegten Keywords oder die zu erreichenden Positionen. Über ein Auktionsmodell definieren sich der Cost per Click (CPC) und auch das Ranking. Umkämpfte Suchbegriffe wie zum Beispiel Sylt sind in der Regel teurer, als spezielle Suchbegriffe wie Tanklager für Polyurethan. Die Kosten entstehen erst dann, wenn auch auf die Anzeige geklickt wird. Im Vorfeld gilt es lediglich festzulegen, wie viel Geld maximal pro Klick und maximal pro Tag, beziehungsweise pro Monat ausgegeben werden soll.

Googles reCAPTCHA

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Von Google lernen – how to eigener Spamhoster für SEO-Zwecke

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Den Wert eures kostenlosen Hosting-Dienstes für Nutzer aufrechterhalten titelt ein aktueller Blogpost in der Google Webmaster-Zentrale.

Hämischerweise würde ich den umbenennen und den Titel folgendermaßen ändern: “Den Wert eures kostenlosen SEO-Spam-Hosting-Dienstes für euch aufrechterhalten”.

Die auf obigem Link aufgelisteten Punkte

  1. Veröffentlicht eindeutige Richtlinien gegen Missbrauch und teilt sie euren Nutzern mit, etwa bei der Registrierung. So könnt ihr unmissverständlich klarstellen, was ihr als Spam betrachtet.
  2. In Anmeldeformularen ist der Einsatz von Captchas (auf Englisch) oder vergleichbaren Verifizierungstools sinnvoll (auf Englisch). So sind nur Anmeldungen von Personen möglich und automatische Skripts werden an der Erstellung zahlreicher Websites auf eurem Hosting-Dienst gehindert. Diese Methoden bieten zwar keinen hundertprozentigen Schutz, halten jedoch viele Übeltäter fern. 
  3. Versucht, euren kostenlosen Hosting-Dienst auf andere Signale für Spam zu überwachen, etwa Weiterleitungen, eine große Anzahl von Anzeigenblöcken, bestimmte Spam-Keywords oder große Abschnitte von JavaScript-Code mit Escape-Sequenzen. Wenn ihr eine einfache, kostengünstige Lösung sucht, solltet ihr die site:-Operator-Abfrage oder Google Alerts (auf Englisch) in Betracht ziehen. 
  4. Protokolliert Registrierungen und versucht, typische Spam-Muster zu erkennen, beispielsweise die für das Ausfüllen von Formularen aufgewendete Zeit, die Anzahl der vom selben IP-Adressbereich gesendeten Anfragen, während der Registrierung verwendete User-Agents oder über Formulare eingereichte Werte wie Nutzernamen. Auch dies führt nicht immer zu eindeutigen Ergebnissen. 
  5. Überprüft eure Webserver-Protokolle auf plötzlich ansteigende Besucherzahlen, insbesondere wenn diese auf einer neu erstellten Website verzeichnet werden, und versucht herauszufinden, warum ihr mehr Bandbreite und Rechenleistung verbraucht. 
  6. Überwacht euren kostenlosen Webhosting-Dienst auf Phishing und mit Malware infizierte Seiten. Mit dem Google Safe Browsiführtng API (auf Englisch) könnt ihr zum Beispiel URLs von eurem Dienst regelmäßig testen. Ihr könnt euch auch registrieren, um Benachrichtigungen für euer autonomes System (AS) zu erhalten (auf Englisch).
  7. Überlegt euch ein paar Möglichkeiten für eine Statusüberprüfung. Wenn ihr beispielsweise einen kostenlosen, lokalen polnischen Webhosting-Dienst unterhaltet, wie wahrscheinlich ist es dann, dass jemand in Japan über Nacht Tausende neue legitime Website erstellt? Es gibt ein paar hilfreiche Tools für die Erkennung der Sprache neu erstellter Websites, etwa Spracherkennungsbibliotheken oder das Google Translate API v2 (auf Englisch). 

sollen wir als Aufforderung lesen und interpretieren, wie:

  1. Erstellt AGBs und Anmelde-Richtlinien um der Seite einen offiziellen Charakter zu verleihen.
  2. Erstellt ein SignUp-Form mit Captcha um der Seite einen offiziellen Charakter zu verleihen.
  3. Achtet darauf keine Weiterleitungen, wenig Anzeigenblöcke, keine Spam-Keywords und JavaScript-Codes mit Escape-Sequenzen einzubinden. Prüft eure URLs regelmäßig bei Google selbst.
  4. Achtet darauf keine typischen Spam-Muster zu hinterlassen, beispielsweise eine zufällige Zeit bei der Eingabe von Formulardaten, die Anzahl der Anmeldeversuche aus dem gleichen IP-Adressbereich, wählt die User-Agents zufällig nach tatsächlichen Nutzungszahlen.
  5. Schickt nicht zuviel Traffic auf eine neue Site, sondern lasst den Traffic organisch wachsen, zumindest sollte es für das Protokoll so aussehen.
  6. Haltet eure Seiten rein und verbreitet keine Malware und updatet auch die automatischen Blogs immer wieder. Eine Überwachung der eigenen Seiten ist über die Google Safe Browsing API möglich. Achtet, wie auch oben darauf, nicht das komplette Netzwerk über den gleichen API-Zugang zu prüfen, den gleichen Hoster aber schon.
  7. Denkt bei der Erstellung der gehosteten Seiten nach, pro Hoster nur eine Sprache, eine Landesdomain und kein zu starkes Wachstum, am besten zufällig über viele Tage hinweg. Testet das auch mal mit Spracherkennungsbibliotheken und spinnt den daraus gewonnen Text nochmals oder übersetzt anhand Google Translate API v2 aber jagt das mehrmals durch, etvl. auch durch einen anderen Übersetzungsdienst, sodass Google den Text am Ende noch nicht kennt.

Viel Spaß beim Ausprobieren ;-)
Man muss die Zeichen nur richtig deuten ;-)

Herr Deiner eMails – mit Boomerang für GMail

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Vor gut über einem Jahr habe ich darüber schon geblott: Scheduled eMails mit GMail und vor zwei Tage hatten ich einen erstaunlichen Post zu den Conversion Rate Experts in meiner Mailbox, der sinngemäß titelte: falls Du GMail nutzt, dann haben wir den besten Tipp für dich. Mit dem Link zu:
Boomerang for Gmail helps you keep track of your projects

Und sie haben recht, das Tool lohnt sich auf jeden Fall.
Unbedingt müsst ihr dabei auch noch folgende Posts aus der Industrie lesen:

Und das offizielle Video:

Google vs. Bank – Eröffnet Google seine eigene Bank?

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Google als Bank? Klingt im ersten Moment etwas befremdlich, da wir viel
zu oft in den Medien über Google, den Datenschutz und als Datenkrake lesen.

Ende Januar gab es dazu einen interessanten Beitrag bei Basic Thinking mit dem Titel: Google und Facebook als Bank – ein nicht ganz unrealistisches Szenario
Und die Jungs dort haben nicht unrecht. Jedes reichweitenstarke Medium kann sich theoretisch um den Zahlungsverkehr kümmern. Seien es Amazon, Foursquare, Apple oder eben Google oder auch Facebook.
Allen gemeinsam ist, dass sie sich um ihre Nutzer kümmern und davon nicht gerade wenig haben. Bei vielen sind Zahlungsvorgänge im Prozessgeschehen mit dabei und sicher sind die Daten dort, zumindest für uns Dritte.

Anfang Februar hat Herr Dr. Hansjörg Leichsenring im Bank Blog gefragt Kommt die Google Bank? und sich über Banklizenz und Bankstrategie Gedanken gemacht.
Auch er hat recht und an dieser Stelle empfehle ich die Lektüre des obigen Links anstatt den Inhalt hier wiederzugeben.

Wichtige Fakten sind der Eintrag in der Google-Hilfe selbst zum Thema FSA:

Google Payments LTD ist von der britischen Finanzaufsichtsbehörde (Financial Services Authority – FSA) als elektronisches Geldinstitut autorisiert und unterliegt den entsprechenden Regelungen. Die FSA-Registernummer von Google Payments LTD lautet 900008.
Weitere Informationen zu Google Payments LTD und anderen registrierten elektronischen Geldinstituten erhalten Sie im Register der FSA.

Quelle: FSA

Und man kann direkt unter der Nummer 900008 bei der britischen Finanzaufsichtsbehörde nachsehen: www.fsa.gov.uk.

Meiner Einschätzung nach kommt das auf uns zu. Die einzige Frage die wir uns stellen sollen ist: Wann? und Wollen wir das?

Das Google Panda Update

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Gleich nach dem am 12./13. August 2011 im deutschen Web durchgeführten Panda Update begannen die SEOs mit der Analyse, wobei sie sich zunächst das englischsprachige Netz vornahmen. Die Änderungen würden nach etwa 14 Tagen sichtbar werden, das wussten sie, also konnte man sich an dem orientieren, was kurz zuvor in den USA, GB, Kanada, Australien und weiteren Teilen der englischsprachigen Welt schon passiert und für Deutschland/Österreich/Schweiz zu erwarten war. Die ersten Analysen folgten zwischen dem 20. bis 30. September.

Aufstieg und Absturz

Die Suchmaschine reagierte nach dem Update tatsächlich auf einige Signale sehr viel empfindlicher. Das Fazit vorweg: Bloße Werbung wird nun eher abgestraft, hochwertiger Content noch mehr belohnt. Das bedeutet: Reine Affiliate-Seiten können stark zurückfallen, einige Nachrichtenseiten haben dagegen gewonnen. Diese Darstellung ist allerdings stark simplifiziert, denn es haben auch Werbeseiten gewonnen wie die deutschsprachige idealo.de. Warum ist das so? Nach dem Panda Update wird unter anderem die Verweildauer eines Nutzers auf einer Seite gemessen, ein sehr cleverer Schachzug. Wer also Werbung macht, die Menschen wirklich etwas bringt, diese dadurch zum Verweilen und Stöbern einlädt, hat gewonnen. Werbung für Anti Virus Software, wie Kaspersky, auf einem Blog zu Netzwerksicherheit oder eine Anzeige für Immobilien im Tessin auf dem Portal eines schweizer Maklers sind für die Besucher ja vielleicht sogar hilfreich. Wer hingegen seine Seite zumüllt, mit der tausendsten Wiederholung der gleichen Werbung und auch des gleichen sinnlosen Contents, der von irgendwo umgeschrieben wurde, verliert drastisch. Und das ist auch gut so. Auf einen Punkt gebracht lässt sich alles im Mantra subsumieren, das Google schon seit prähistorischen Urzeiten des Netzes betet: Baut die Seiten für die Nutzer, nicht für das, was Ihr für gutes SEO haltet (unter anderem ätzendes Keyword-Stuffing). Dann werdet Ihr gewinnen.

Die neuen 5 Todsünden

Nach Panda sind ganze Projekte im Orkus des Netzes verschwunden, nicht nur einzelne Unterseiten. Google hat, wie immer, mit mathematischen Methoden die menschlichen Such-Verhaltensweisen nachgeahmt, das Ergebnis wird als Algorithmus bezeichnet, dessen wahre Geheimnisse niemals jemand erfährt. Die SEO-Szene sucht allerdings nach nichts sehnlicher als nach Erklärungen. Inzwischen ist sie sich über 5 neue Todsünden relativ einig:

  1. Wenig Inhalt mit viel drum herum. Damit ist nun nicht der textuelle Content gemeint, sondern Seiten, die so eine schlechte Usability aufweisen, dass es schwerfällt, auf ihnen zu navigieren. Es gibt Seiten, sogar von Webdesignern, auf denen man sich einfach nicht zurechtfindet. Kollegen, weniger ist mehr! Der Geek (oder Nerd), im Highspeed im Netz unterwegs, misst heute seine Zeit nicht mehr nach Sekunden. Er misst sie nach einem Klick. Ist die Information dann nicht da, ist er verschwunden.
  2. Leere Seiten für die interne Verlinkung: Man ging stets davon aus, wichtige Inhalte intern zu verlinken – aber bitteschön nicht auf leere Seiten. Das betrachtet Google nach Panda als abzustrafenden SEO-Trick.
  3. Ähnliche Inhalte: Darauf hat die SEO-Welt gewartet. Wann ist Google so weit, eine semantische Prüfung durchzuführen? Offenbar im Jahr 2011. Umgeschriebene Texte werden anscheinend erkannt, selbst wenn sie sich an die Spielregeln von CopyScape halten (nicht mehr als drei aufeinanderfolgende Worte kopieren). Es verwundert übrigens nicht, denn schon längst wird ja bei der Suche auch die Nähe bestimmter Keywords zueinander gewertet. Nun also auch die semantische Dichte. Das bedeutet: Reines Umschreiben von Inhalten ist nicht mehr. Selber denken und unter die Leute bringen, wie schräg und quer auch immer, wird künftig Punkte bringen. “Artikel-Portale” wurden besonders abgestraft. Hier veröffentlichen Autoren zu stets demselben Thema wiederkehrenden Content, mit Keywords gespickt. Das nutzt dem Leser nichts, das straft Panda daher ab.
  4. Zu viel Werbung: Ist das Verhältnis von Werbung zu Inhalt zu groß, wird die Seite abgestraft. Das muss nun wirklich niemand mehr kommentieren. Danke, lieber Panda-Bär.
  5. Affiliate Links, automatisch generierte Inhalte: Zahllose Seiten werden automatisch erstellt, um die Affiliate-Links einzublenden. Der Mehrwert für die Nutzer tendiert gegen null, selbst die Informationen zu Produkten, um die es geht, werden verdrängt. Die Folge nach Panda: Abstrafung.

Fazit: SEOs und Affiliates werden sich umstellen müssen. Einige Nachrichtenportale können hingegen weitermachen wie bisher. Und last, not least: Werbung ist durchaus nicht verboten. Aber sie muss ein bisschen Spaß machen.

Canonical Tag – Mystik zum Wochenende

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Internet-Seiten, die im Ranking der Suchmaschinen besonders weit oben stehen, werden von den Nutzern am häufigsten angeklickt. Im Ranking ganz oben stehen immer diejenigen Seiten, die als erste erscheinen, wenn man einen Suchbegriff in einer Suchmaschine eingibt. Nicht zuletzt, weil es bequem ist und der Nutzer nicht viel blättern muss, werden diese Seiten oftmals als erste besucht. Für Inhaber von Homepages ist und war es daher immer erstrebenswert, ein möglichst gutes Ranking auf der ersten angezeigten Ergebnisseite zu erhalten, um auf diese Weise ein großes Publikum zu erreichen und unter Umständen auch hohe Werbeeinnahmen zu generieren. Wem seriöse Google Suchmaschinenoptimierung zu teuer ist, der nimmt sie nicht selten selbst in die Hand. Um das Ranking zu verbessern, haben Seiteninhaber in der Vergangenheit deshalb häufig mehrere Seiten mit identischem Inhalt erstellt. Auf diese Weise konnte man sich ein hohes Ranking quasi “ermogeln”.

Ein derartiges Vorgehen unterbinden Suchmaschinenanbieter heutzutage, indem sie sogenannten “Duplicate Content” (d. h. doppelte Seiteninhalte mit unterschiedlichen Internetadressen) oder “Near Duplicate Content” (d. h. sehr ähnliche Seiteninhalte bei unterschiedlichen Urls) abstrafen, indem sie das Ranking der Seite nicht mehr verbessern, sondern verschlechtern. Das bestraft einerseits diejenigen, die es mit unlauteren Mitteln auf ein möglichst hohes Ranking abgesehen haben, zieht jedoch auch diejenigen in Mitleidenschaft, die aus lauteren Gründen auf “Duplicate Content” angewiesen sind. Darunter fallen zum Beispiel Internetseiten, die aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit eine Unterseite mehrmals verlinken. Ein Beispiel wäre die doppelte Verlinkung von Kontakt- oder wichtigen Kundeninformationen. So entsteht ebenfalls Duplicate Content. Das ist in diesem Falle einfach kundenfreundlich, führt aber de facto zu einem schlechteren Ranking.

Oftmals entsteht “Duplicate Content” auch unbewusst, z. B. wenn der Content (Inhalt) einer Seite über Groß- und Kleinschreibung oder aber einfach mit und ohne “www” abrufbar ist. Erreicht man eine Seite sowohl über “http” als auch über “https”, ist sie über mehrere Filter und auch mit Tracking-Parametern und Session_IDs abrufbar. In diesen Fällen liegt ebenfalls “Duplicate Content“ vor. Um dieser Ungleichbehandlung entgegen zu wirken, gleichzeitig aber auch eine Übersichtlichkeit der Suchergebnisse für den Nutzer zu garantieren, gibt es seit einiger Zeit den sogenannten Canonical Tag. Dieser wird im Fach-Jargon auch als Canonical URL oder auch als URL Canonicalization bezeichnet. Der Canonical Tag wurde im Jahre 2009 von Google, Yahoo und Microsoft eingeführt, um das oben beschriebene Problem zu lösen.

Ganz allgemein kann man “Duplicate Content” zunächst verhindern, indem man für die Unterseiten eine sogenannte 301-Umleitung einrichtet, die auf die Standardseite verweist. Dies geht allerdings nur, solange man Zugang zum Administrator der Website hat. Ist dies nicht der Fall oder ist auf der Seite schlichtweg keine Weiterleitung erwünscht, z. B. beim Aufrufen eines druckfertigen Dokuments, so empfiehlt sich ein Canonical Tag. Um diesen verwenden zu können, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten.

Möchte man einen Canonical Tag benutzen, so muss man diesen einfach nur in die Seite mit dem “Duplicate Content” einfügen. Er wird in der html-Ansicht “im sogenannten “Head” hinzugefügt. Ein Beispiel zur Illustration des Canonical Tag wäre etwa das folgende: Ist die ursprüngliche Seite die folgende

http://www.yoursite.com/products.html?session_id=xyz,

dann würde der Canonical Tag im Head so aussehen:

<link rel=”canonical” href=”http://www.yoursite.com/products.html” />

Praktisch an der Verwendung des Canonical Tags ist, dass der damit verbundene Eingriff in die Website direkt auf einer einzelnen Seite gemacht werden kann und dazu keine weiterführenden Programmierkenntnisse nötig sind. Auch der “Near Duplicate Content” kann mit einem solchen Tag versehen werden. Der Canonical Tag kann von Profis wie auch von Laien problemlos eingefügt werden. So entsteht mit nur geringem Aufwand der gleiche Effekt wie bei einer “301-Weiterleitung”. So wird auch der so genannte Google-Page-Rank auf einer einzigen Seite gebündelt. Außerdem kann mithilfe des Canonical Tags umstandslos auf andere Domains sowie auf Sub-Domains verwiesen werden.

The Google+ Song

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Jedes gute Social Network braucht einen Song. Zuerst den Song, dann den Film.

Neu bei Google AdWords: Die +1-Schaltfläche

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In den kommenden Wochen werden Ihre Suchergebnisse und Anzeigen auf Google um eine +1-Schaltfläche ergänzt, mit deren Hilfe Nutzer Ihre Anzeigen weiterempfehlen können. Dafür sind keine Änderungen in Ihrem Konto erforderlich. Die URL der Zielseite Ihrer Anzeige kann zudem im Google-Profil der Nutzer erscheinen, die Ihrer Anzeige +1 geben.

Diese Nachricht kam vor ein paar Tagen per Newsletter in meine Inbox.

Wer von euch denkt, dass damit Google-Ranking kaufbar wird?
Bzw. diesmal weiterhin manipulierbar über Clickjacking, wie es bei Facebook-Fanpages schon so oft der Fall war?