Nachdem letztes Jahr im Zuge der Hamburger Erklärung haben mehrere Verlage beschlossen den Suchgiganten Google via ihrer robots.txt auszusperren und die jeweiligen Newsinhalte in Zukunft kostenpflichtig (ob im Archiv oder direkt sei an dieser Stelle unbetrachtet) anzubieten.
Ähnlich gibt es in der Startup-Szene den erschaffenen Begriff Freemium (hier z. B. 3 Strategien) bei dem es kostenfreie Inhalte für den Nutzer gibt, dieser dadurch überzeugt werden soll später das kostenpflichtige Premium-Modell zu buchen.
Gute Beispiele aus der Reihe free-premium sind zum Beispiel Xing, Skype, und viele mehr.
Dieses Modell funktioniert bei obigen Systemen ganz gut, aber die bisher oftmals Werbe- oder Affiliate-finanzierten Weblogs und professionellen Blogger müssen sich durch die Werbeüberladung nun auch neue Modell einfallen lassen.
Zum Beispiel ist eisy.eu als erster SEO-Premium-Blog in Deutschland mit einem ähnlichen Modell gestartet, dass man bisher nur aus den USA kannte.
Ich bin gespannt ob das funktioniert, da die Thematik aktuell heiß ist und deswegen vor kurzem auch der Beitrags-Bezahldienst Flattr gestartet ist und gute Erfolge verbuchen konnte.
Viele andere Blogger-Kollegen haben auch schon darüber berichtet und ich empfehle euch insbesondere die Lektüre dieser Posts:
- Bezahlte Inhalte: Paid-Content auch in Deutschland mit Erfolg? auf zweidoteins
- Premium / Paid Content – Wann dafür bezahlen? von eisy.eu
- Wo und wann Paid Content funktioniert vom Upload Magazin
- Warum Paid-Content-Versuche gut sind vom Medienjournalisten Stefan Niggemeier
- Studie: wie lässt sich mit Paid Content am besten Geld verdienen? von digital:next
Mein Lieblingszitat dazu ist:
“Zahlt dort wo es euch einen Mehrwert bringt!” von eisy.eu
Und genau darum geht es, oder?
Sobald etwas wert ist Geld dafür auszugeben, würde man als User dies tun, oder?