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Howto: Zughacking mit der Bahn-API

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  • Die Deutsche Bahn hat immer Verspätung.
  • Nie kommt die Bahn pünktlich

Aussagen wie diese haben die Süddeutsche Zeitung dazu angehalten die Züge der Bahn zu protokollieren und in eine große öffentliche Datenbank zu packen. Das ganze Projekt kann hier eingesehen werden: Zugmonitor zur Bahn-Pünktlichkeit

Aber die SZ wäre nicht die SZ, wenn sie nicht mehr daraus machen würde.
Daher wurden die Jungs von OpenDataCity beauftragt eine Visualisierung und API dafür zu stricken…

… und heraus kam dieses Projekt:

Dazu wurde von OpenDataCity die Zugmonitor API bereitgestellt um jedem, im Stil von Open Data, zu ermöglichen selbst Hand an die Daten zu legen.

Ich als API-Fan konnte natürlich nicht umhin und die API auszuprobieren und für eigene Zwecke einzusetzen.

Für euch kam dabei eine Art Skeleton in PHP raus um euch den Start zu erleichtern. Den Quellcode könnt ihr hier downloaden und mit den beiden Methoden getStations() und getTrains() alle hinterlegten Stationen und Züge abfragen.

Aber was damit tun?
Als App-Idee: Ihr Zug ist zu spät? Dann buchen Sie jetzt ein Taxi/Flug.
Hintergrund: Monetarisierung via Affiliateprogrammen zu Taxi/Flug

Als Web-Idee: Verknüpfung der Stationen mit Karten (Amazon, Bing, Google Maps API)
Hintergrund: Monetarisierung via Affiliateprogrammen zu Bahn/Taxi/Flug

Oder aber auch “nur” um die öffentlichen Daten zu nützen. Mehr Infos zum Projekt gibt es auch hier:

PS:
Wer gerade in Hinblick auf Visualisierungen von Daten weiterlesen möchte, dem empfehle ich auch dringen den Teil der Vorratsdatenspeicherung und weiterführenden Quellen: zeit, spreeblick, netzpolitik, carta

Hacking APIs for fun and profit

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Das Projekt Coding for GOOD ist ein hervorragendes Beispiel der Apollo Group an neue technische Mitarbeiter zu kommen um dem aktuellen Fachkräftemangel zu entgehen.
Hintergrund des Projekts ist es zwei Monate eine neue Programmiersprache (Basics in HTML bis JavaScript) zu bekommen und danach ein Projekt zu finalisieren. Dieses wird bewertet und unter Umständen wird man eingestellt. Eine Art “Sucht den Super-Programmierer” ;-)

Unabhängig davon werden heute viele APIs angeboten und gerade unter Startups gehört das mit dazu. Sei es last.fm, qype, immobilienscout24, instagram, facebook, twitter, zugmonitor, openstreetmap und viele weitere mehr. Jede API hat den Vorteil, dass ein Websitebetreiber kostenfrei an guten und struktutierten Content kommt und diesen (je nach Lizenz) frei weiterverwenden und -verarbeiten kann.

Eine bessere Quelle für kostenfreien Nischencontent kann kein SEO bekommen. Falls doch, mailt mich an ;-)

Am Beispiel SoundCloud gibt es für Coding for GOOD ein gutes Videotutorial: Coding for GOOD – SoundCloud API

Schaut mal rein und v.a. setzt eure eigenen Projekte auf. Ideen und Anregungen auch immer gern an mich!

Howto: Bestes Design für alle Geräte (Responsive CSS für iPad/iPhone)

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Jeder Webentwickler steht heute vor der Herausforderung attraktive Webdesigns (nicht wie das von webconsul.de ;) ) zu entwickeln und dabei alle möglichen Geräte zu berücksichtigen.
Von Desktops, über Laptops, iPads, iPhones, beliebige Smartphones (bspw. mit Android) bis zu ultrabreiten Bildschirmscreens

Das Beispiel zum Anschauen findet ihr hier: Responsive Design CSS Check.

Die Browser sowohl von Desktop-/PC-/Laptopumgebungen sowie mobile Geräte können diese Unterscheidung mittlerweile gut durchführen.
Die Unterscheidung basiert dabei immer auf der Bildschirmgröße und sieht folgendermaßen als Code aus:

Smartphones (portrait and landscape)

@media only screen
and (min-device-width : 320px)
and (max-device-width : 480px) {
  /* Styles */
  body{background-color:yellow;}
  h1#smartphone{display:block}
}

Smartphones (landscape)

@media only screen
and (min-width : 321px)
and (max-width : 480px) {
  /* Styles */
  body{background-color:lightyellow;}
  h1#smartphonelandscape{display:block}
}

Smartphones (portrait)

@media only screen
and (max-width : 320px) {
  /* Styles */
  body{background-color:orange;}
  h1#smartphoneportrait{display:block}
}

iPads (portrait and landscape)

@media only screen
and (min-device-width : 768px)
and (max-device-width : 1024px) {
  /* Styles */
  body{background-color:green;}
  h1#ipads{display:block}
}

iPads (landscape)

@media only screen
and (min-device-width : 768px)
and (max-device-width : 1024px)
and (orientation : landscape) {
  /* Styles */
  body{background-color:lightgreen;}
  h1#ipadlandscape{display:block}
}

iPads (portrait)

@media only screen
and (min-device-width : 768px)
and (max-device-width : 1024px)
and (orientation : portrait) {
  /* Styles */
  body{background-color:darkgreen;}
  h1#ipadportrait{display:block}
}

Desktops and laptops

@media only screen
and (min-width : 1224px) {
  /* Styles */
  body{background-color:blue;}
  h1#desktop{display:block}
}

Large screens

@media only screen
and (min-width : 1824px) {
  /* Styles */
  body{background-color:lightblue;}
  h1#largescreens{display:block}
}

iPhone 4

@media
only screen and (-webkit-min-device-pixel-ratio : 1.5),
only screen and (min-device-pixel-ratio : 1.5) {
  /* Styles */
  body{background-color:red;}
  h1#iphone4{display:block}
}

Im jeweiligen Block unter /* Styles */ müsst ihr natürlich noch die eigenen Werte für das jeweilige Layout und Gerät ergänzen.
Im Normalfall empfehle ich einen generellen und vorgelagerten allgemeinen Designblock und dann für das spezielle Gerät nur noch Größenanpassungen der jeweiligen DIVs.

ZEIT online API – PHP Skeleton

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Im vorherigen Artikel Hacking ZEIT online gab es die ersten Informationen zur neuen Entwickler API von zeit.de.

In der App-Gallery und in der Toolübersicht gibt es Hinweise auf die folgenden Skeletons:

Um diese Liste zu vervollständigen gibt es mein PHP-Skeleton mit ein paar Beispielen obendrauf (Download hier).

Initialisiert wird mit:

$api_key = 'XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX';
$endpoint = 'content';
$params = array(
  'q' => 'title:Obama',
  'fields' => 'title,subtitle,href',
  'limit' => 10
);

Das Ergebnis wird folgendermaßen verarbeitet:

// do request and print request data
$result = getZON($api_key, $endpoint, $params);
echo "search: \n";
echo "found: ".$result->found."\n";
echo "limit: ".$result->limit."\n";
echo "offset: ".$result->offset."\n";

// print all results
foreach($result->matches as $item) {
  echo "title: ".$item->title ."\n";
  echo "subtitle: ".$item->subtitle ."\n";
  echo "see: ".$item->href ."\n";
}

Und die Experten unter euch können direkt diese Funktion verwenden:

function getZON($api_key, $endpoint, $params) {
  foreach($params as $name => $value) {
    $encoded .= urlencode($name).'='.urlencode($value).'&';
  }

  $c = curl_init('http://api.zeit.de/'.$endpoint.'?'.$encoded);
  curl_setopt($c, CURLOPT_USERAGENT, 'ZonPHP/0.1');
  curl_setopt($c, CURLOPT_HEADER, 0);
  curl_setopt($c, CURLOPT_HTTPHEADER, array('X-Authorization: '.$api_key));
  curl_setopt($c, CURLOPT_FOLLOWLOCATION, 1);
  curl_setopt($c, CURLOPT_RETURNTRANSFER, 1);
  curl_setopt($c, CURLOPT_SSL_VERIFYPEER, 0);
  curl_setopt($c, CURLOPT_CONNECTTIMEOUT, 10);
  $r = curl_exec($c);

  $result = json_decode($r);
  return $result;
}

Den kompletten Quellcode inklusive Beispielen gibt es hier: zon_example.phps

Als Basis der Requests wird cURL benötigt.

Hacking ZEIT Online

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Die freudige Nachricht Launch der ZEIT ONLINE Content-API beim Hackday kam am 23.11. online und seitdem wurden bereits mehrere Tools und Anwendungen auf Basis dieser API erstellt. Open Data einer der größten deutschen Zeitungen!

Die API hat mich von Anfang an überzeugt. Ein sehr gutes Beispiel das ich persönlich sehr empfehlenswert finde ist, dass bei der Registrierung für einen API-Key nur Name und Mailadresse verlangt wird und sofort der Key kommt. Kein nerviges Double-Opt-In und Mailbestätigungen und mehr, nein, schlicht und einfach der Key. Gut gemacht!

Um die API auszuprobieren habe ich ZEITinstant erstelt.

Für beide Abfragen wird das gleiche Eingabefeld verwendet, der Präfix “k ” wird verwendet um eine Keyword- anstatt der Content-Suche zu verwenden.
Im Standard-Fall ist die API bei der Content-Abfrage beschränkt und der volle Umfang (inkl. Keywords, relevante Artikel, Kategorien und der Volltext) wird nicht ausgeliefert. Ist verständlich schließlich könnten das böse SEOs sofort für Scraping und Spinning wiederverwenden (und wer hat nicht schon daran gedacht ;-) ?).

Mein Code basiert auf dem ZEIT online jQuery Plugin (hier auf github) und wird folgendermaßen initialisiert:

var api = $('body').zon_api({
  query:'Josef Ackermann*',
  api_key:'123456.......',
  endpoint:'content',
  params:{fields:'subtitle,uri,title,href,snippet,teaser_title,teaser_text'},
  limit: 10
});

Wobei api_key mit dem jeweils eigenen ersetzt, endpoint auf das gewünschte Ziel (bspw. content, keyword, product, …) und params auf die abzufragenden Attribute gesetzt werden muss.

Danach können mit einem api.retrieve() schon alle Daten geholt werden:

api.retrieve(0, function(data){
  var result = data.get_result();
  $('div#content h2').append(' (Ergebnisse: '+result.found+')');

  $.each(result.matches, function(index, value){
    var text = '<li><span>'+value.title+'</span>';
    if(value.subtitle) text += ' - '+value.subtitle;
    if(value.snippet) text += '<br>'+value.snippet+'... ';
    if(value.href) text += '(<a href='+value.href+' target=_blank>Source</a>)';
    text += '</li>';
     $('div#content ul').append(text);
  });
});

Die Verwendung ist echt einfach und es lassen sich einige schicke Sachen damit anstellen. Ich bin gespannt ob unser Freund Googlebot den Content via AJAX crawlt und indiziert. Aber genau das finden wir mit diesem Post heraus ;-)

Weitere gute Beispiele sind hier aufgelistet, besonders erwähnenswert sind:

Cloud-Computing: Die Technologie der Zukunft

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Bislang hat sich auf dieser Welt nichts so schnell entwickelt, wie die technischen Errungenschaften der Menschheit. Besonders stark trifft dies auf den mobilen Sektor zu, denn heutzutage wollen Nutzer überall und zu jeder Zeit arbeiten, surfen und zocken können. Dazu benötigt es natürlich spezielle Technologien, die den User dabei unterstützen. Um auch wirklich sicher im Internet unterwegs zu sein, darf jedenfalls ein gutes Antvirus Programm nicht fehlen, der beispielsweise vor schädlicher Spyware schützt. Über diese speziellen Technologien, wird auf techfacts.de ausführlich beschrieben. Hier nun die wichtigsten Fakten.

Was ist eine Cloud und was tue ich mit dieser?

Als Cloud oder zu Deutsch “Wolke” bezeichnet man einen Datenspeicher, der aus Sicht der User irgendwo umherschwebt und von überall aus angezapft werden kann – daher der Begriff Cloud. In Wahrheit stecken dahinter die Server der verschiedenen Unternehmen, auf denen eure Daten in euren Konten gespeichert werden. Die Speichermenge ist dabei nahezu unbegrenzt und richtet sich nach eurem Abonnement.
Diese Daten können dann mit den passenden Geräten und einer speziellen Software auf allen kompatiblen Geräten genutzt werden. Darunter befinden sich Smartphones, Tablets, Notebooks, Ultrabooks, Computer und sogar Spielekonsolen. Anbieter derartiger Leistungen finden sich überall im Internet. Bekannter sind dabei Dropbox und Apples iCloud. Aber auch Amazon, Microsoft und Oracle bieten eigene Dienste an.

Wie sicher ist die Nutzung der Cloud-Technologie?

Gerade, wenn es um sensible Unternehmens-Dateien geht, die nicht für Fremde bestimmt sind, will sich der Nutzer einer Cloud auch auf die Sicherheit dieser verlassen können. Doch kann eine Cloud, die quasi von überall aus genutzt werden kann, wo es Internet gibt, wirklich sicher sein? Laut dem Fraunhoher Institut scheint dem nicht immer so zu sein.
Zwar werden häufig verschiedene Verschlüsselungsmethoden genutzt, doch ist die Sicherheit oft nur mit “mangelhaft” zu bewerten. Nichtsdestotrotz sind Cloud-Dienste keine offenen Bücher, denn Verschlüsselungsalgorithmen wie AES, die bereits bei der Datenübertragung genutzt werden, bieten zumindest eine grundsolide Basis an Sicherheit.
Ob ihr auf diese Anbieter zurückgreift, hängt davon ab, ob eine Nutzung eurer Dateien von überall aus sinnvoll erscheint. Gerade für Unternehmen stellt dies jedoch eine wichtige und nicht zu vernachlässigende Unterstützung dar.

Google vs. Bank – Eröffnet Google seine eigene Bank?

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Google als Bank? Klingt im ersten Moment etwas befremdlich, da wir viel
zu oft in den Medien über Google, den Datenschutz und als Datenkrake lesen.

Ende Januar gab es dazu einen interessanten Beitrag bei Basic Thinking mit dem Titel: Google und Facebook als Bank – ein nicht ganz unrealistisches Szenario
Und die Jungs dort haben nicht unrecht. Jedes reichweitenstarke Medium kann sich theoretisch um den Zahlungsverkehr kümmern. Seien es Amazon, Foursquare, Apple oder eben Google oder auch Facebook.
Allen gemeinsam ist, dass sie sich um ihre Nutzer kümmern und davon nicht gerade wenig haben. Bei vielen sind Zahlungsvorgänge im Prozessgeschehen mit dabei und sicher sind die Daten dort, zumindest für uns Dritte.

Anfang Februar hat Herr Dr. Hansjörg Leichsenring im Bank Blog gefragt Kommt die Google Bank? und sich über Banklizenz und Bankstrategie Gedanken gemacht.
Auch er hat recht und an dieser Stelle empfehle ich die Lektüre des obigen Links anstatt den Inhalt hier wiederzugeben.

Wichtige Fakten sind der Eintrag in der Google-Hilfe selbst zum Thema FSA:

Google Payments LTD ist von der britischen Finanzaufsichtsbehörde (Financial Services Authority – FSA) als elektronisches Geldinstitut autorisiert und unterliegt den entsprechenden Regelungen. Die FSA-Registernummer von Google Payments LTD lautet 900008.
Weitere Informationen zu Google Payments LTD und anderen registrierten elektronischen Geldinstituten erhalten Sie im Register der FSA.

Quelle: FSA

Und man kann direkt unter der Nummer 900008 bei der britischen Finanzaufsichtsbehörde nachsehen: www.fsa.gov.uk.

Meiner Einschätzung nach kommt das auf uns zu. Die einzige Frage die wir uns stellen sollen ist: Wann? und Wollen wir das?

Eigenes Serverhosting – Welcher Stromanbieter?

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Anfang Februar habe ich mich dem Thema gewidmet, ob man vServer- oder komplettes Hosting nutzen sollte und habe dabei die Serie der Überlegungen zum eigenen Server (vgl. Kategorie Server) fortgesetzt. Der Frage nach welchem Shopsystem (vgl. diesen Artikel) oder welche Internetleitung (vgl. Eigenes VDSL vs. externes Serverhosting) haben wir schon betrachtet.

Dabei fehlt bisher die Überlegung welches nicht nur der der billigste Stromanbieter sondern auch der beste Stromanbieter für das Hosting zuhause darstellt.

Pressestimmen über die RWE Preiserhöhung 2012 darf man hier nicht außen vor lassen und googlet man nach strom preiserhöhung, dann findet man fast täglich neue Nachrichten dazu.

Welche Anbieter könnt ihr empfehlen? Bitte eine kurze Info an mich über peter@webconsul.de, dann schau ich mir die Daten genauer an.

Merci!

Entwicklung und Nutzen der Webanalyse

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Die Möglichkeiten Nutzerdaten zu gewinnen, sind sehr vielfältig. Das reicht von einfachen Datenerhebungen wie beispielsweise wie viele Besucher eine Webseite hat, bis zu tiefergehenden Informationen, zum Beispiel woher diese kamen, was sie sich genauer angeschaut haben und weiteres. Viele Webmaster und Seitenbetreiber nutzen diese Daten auch, um zu sehen, woher Ihre Besucher kommen. Der wichtigste Aspekt wird dabei aber oft außer Acht gelassen, nämlich dass die Seiten- und Traffic-Analyse auch ein gutes Tool ist, die Seitenoptimierung in die richtige Richtung zu bewegen. Denn viele Seitenbetreiber erstellen ihre Webseite nach Ihren Vorstellungen, aber lassen die Bedürfnisse der User selbst weitgehend unberührt.

Warum überhaupt eine Datenanalyse?

Das ist vor allem auch eine europäische oder sogar sehr deutsche Angelegenheit, denn mit Webseitenanalyse wird automatisch Datenerhebung verbunden. Viele Menschen gerade im deutschsprachigen Raum sprechen daher sehr schnell von Datenschutz oder ausgehebeltem Datenschutz. In den englischsprachigen Internetmärkten ist man hier schon einen wesentlichen Schritt weiter und gesammelte Daten werden dazu genutzt, die Webseiten voll und ganz nach den Bedürfnissen ihrer Nutzer, also der potenziellen Konsumenten und Kunden, aufzubauen. Diese Sicht der Dinge hält nur sehr langsam Einzug im deutschen Internet, obwohl damit Werbekampagnen und auch Marketing Strategien wesentlich konsumentenfreundlicher aufgebaut werden könnten, da die Seitenbesucher wirklich das zu sehen bekommen, was sie tatsächlich sehen wollen. Beispielsweise will man sich über Internetanbieter Vergleiche informieren, dann muss man sich online umsehen. Gerade für die Betreiber ist es wichtig die Daten der Besucher auszuwerten, denn bei einem Internetprovider Vergleich online einzusehen und dem Kunden den besten Provider anzubieten.

Wo liegt der Wert dieser Daten?

Der erste Schritt in diese Richtung war nach dem Zählen der Seitenbesucher eine vielschichtigere Analyse wie beispielsweise woher die Seitenbesucher kommen, welche Seiten sie auf einer Internetpräsenz betrachten und so weiter. Mittlerweile kommt so wenigstens langsam das Verständnis dafür, auch die Suchbegriffe der Seitenbesucher auszuwerten, welche sie von den Suchmaschinen aus auf eine Webseite geführt hat. Dabei haben gerade diese Daten einen viel höheren Wert als jede Auswertung, die ein Keyword-Tool erreichen kann. Denn es spiegelt das Suchverhalten der User eins zu eins wider. In den USA und auch ganz allgemein im englischsprachigen Internet hat man diese Erkenntnis schon längst gewonnen. Dort hat der Weg zur sogenannten Customer Journey geführt. Auch Google hat mit Google Analytics die Zeichen der Zeit erkannt und bietet diese Customer Journey seit geraumer Zeit neben den bisherigen Datenauswertungen mit an.

Die Zukunft: Auswertungen in Form der “Customer Journey”

Dabei stellt die Customer Journey sehr wichtige Fragen: Wie viele Seiten zu Jacken hat ein Konsument besucht, bis er letztendlich eine Carhartt Jacke im eigenen Shop erworben hat? Wieso kauft er schlussendlich diese Jacke ausgerechnet in besagtem Streetwear Shop und nicht wo anders, obwohl er das Produkt oder den Service womöglich schon lange zuvor gekannt hatte und bei anderen Shops schon ausgiebig betrachtete. Ebenfalls eine große Rolle bei dieser Art der Auswertung spielen die Social Medias. Diese gewinnen immer mehr an Wichtigkeit und werden auch bei den Internetnutzern immer beliebter. Also geht es auch darum, wie groß die Bedeutung der einzelnen Customer Journey Plattformen in diesem Zusammenhang eigentlich ist. Das alles zusammen führt dann auch zu einem völlig neuen, bisher noch wenig beachteten Seitenaufbau. Das Ziel ist es, Seiten so aufzubauen, dass der Kunde bereits dort konsumiert.

Die Zielsetzung der Customer Journey

Dass er also diese Seite nicht nur als Information nutzt, um dann aber bei der Konkurrenz und womöglich auch noch viel später zu kaufen. Also muss eine Webseite so aufgebaut werden, dass sie den Bedürfnissen des Seitenbesuchers entspricht. Es geht also schon lange nicht mehr darum, das Design und die Inhalte so zu gestalten, wie es der Seitenbetreiber vielleicht am schönsten findet. Das Ziel der Customer Journey Auswertung ist eine Internetpräsenz, welche diese User-Reise durch das Internet definitiv beendet, weil der Kunde auf dieser Seite konsumieren soll – unabhängig davon, ob er gerade erst über ein Produkt erfahren hat oder ob er schon besser darüber informiert ist. Leider ist aber diese Art der Datenauswertung gerade in Deutschland mit dem bitteren Beigeschmack “Datenschutz” behaftet. Viele erkennen darin ein Ausspionieren oder Datenschutzrechtler sehen darin ein Aushebeln des Datenschutzes.

Analysen bestimmen die Wettbewerbsfähigkeit

Nur muss sich eben die Frage gestellt werden, was wichtiger ist und ob der Datenschutz überhaupt ausgehebelt wird. Denn die Erhebung solcher Daten ist auch in anderen, ganz klassischen Geschäftsbereichen über eine normale Werbeagentur zum Beispiel ganz normales Handeln. Und deutsche Seitenbetreiber haben die Wahl, denn hier steht eindeutig die Globalisierung über den deutschen Interessen: wenn es ihnen hierzulande zu schwer gemacht wird, werden deutsche Webmaster und Seitenbetreiber in der Folge nicht dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben können, denn wie bereits eingangs erwähnt, ist die Erhebung dieser Daten in anderen Ländern inzwischen ein wichtiger Teil von erfolgreichem Internet Marketing.

Data Unser – Wie wir die Informationsflut meistern

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Zu dem Informationsüberfluss und der Datensammlung titelt Bill Slawski: Big Data at Google und sagt, dass die Vielzahl der durchgeführten Suchanfragen für Begriffe wie “Vollmond” oder “Eiscreme” im ersten Fall alle 28 Tage ihren Hochpunkt, im Falle vom Speiseis alle 365 Tage zum Sommerbeginn haben. Der riesige Datenbestand von Google macht eine Auswertung mehr als interessant.

Wir ertrinken in Daten. Was uns fehlt sind brauchbare Erkenntnisse

Wir ertrinken in Daten. Was uns fehlt sind brauchbare Erkenntnisse
- Head of Global Marketing, Novartis Animal Health

Die aktuelle Entwicklung zum Thema Business Intelligence sind genauso interessant und die Frage nach eine simplifizierten Lösung wird immer wichtiger.
Jochen Mai fragt regelmäßig nach, wie man den ROI von Social Media Kampagnen messen kann und einen klaren Königsweg gibt es bisher an keiner Stelle.

Da stellt sich doch die Frage, wie können wir ein gutes Dashboard mit genau den Kennzahlen entwickeln und nutzen, die unsere Zahlen auf ein portables Gerät – ich bevorzuge hier das iPad ;-) – bringen können.
Mit unserer Unternehmen readyforinnovation gehen wir für eine gewissen Zielgruppe in genau die Richtung.

Mich interessiert aber an dieser Stelle weniger was wir tun, sondern vielmehr was ihr tut um an die richtigen Zahlen zu kommen und diese ständig im Auge zu haben?