Den Wert eures kostenlosen Hosting-Dienstes für Nutzer aufrechterhalten titelt ein aktueller Blogpost in der Google Webmaster-Zentrale.
Hämischerweise würde ich den umbenennen und den Titel folgendermaßen ändern: “Den Wert eures kostenlosen SEO-Spam-Hosting-Dienstes für euch aufrechterhalten”.
Die auf obigem Link aufgelisteten Punkte
- Veröffentlicht eindeutige Richtlinien gegen Missbrauch und teilt sie euren Nutzern mit, etwa bei der Registrierung. So könnt ihr unmissverständlich klarstellen, was ihr als Spam betrachtet.
- In Anmeldeformularen ist der Einsatz von Captchas (auf Englisch) oder vergleichbaren Verifizierungstools sinnvoll (auf Englisch). So sind nur Anmeldungen von Personen möglich und automatische Skripts werden an der Erstellung zahlreicher Websites auf eurem Hosting-Dienst gehindert. Diese Methoden bieten zwar keinen hundertprozentigen Schutz, halten jedoch viele Übeltäter fern.
- Versucht, euren kostenlosen Hosting-Dienst auf andere Signale für Spam zu überwachen, etwa Weiterleitungen, eine große Anzahl von Anzeigenblöcken, bestimmte Spam-Keywords oder große Abschnitte von JavaScript-Code mit Escape-Sequenzen. Wenn ihr eine einfache, kostengünstige Lösung sucht, solltet ihr die site:-Operator-Abfrage oder Google Alerts (auf Englisch) in Betracht ziehen.
- Protokolliert Registrierungen und versucht, typische Spam-Muster zu erkennen, beispielsweise die für das Ausfüllen von Formularen aufgewendete Zeit, die Anzahl der vom selben IP-Adressbereich gesendeten Anfragen, während der Registrierung verwendete User-Agents oder über Formulare eingereichte Werte wie Nutzernamen. Auch dies führt nicht immer zu eindeutigen Ergebnissen.
- Überprüft eure Webserver-Protokolle auf plötzlich ansteigende Besucherzahlen, insbesondere wenn diese auf einer neu erstellten Website verzeichnet werden, und versucht herauszufinden, warum ihr mehr Bandbreite und Rechenleistung verbraucht.
- Überwacht euren kostenlosen Webhosting-Dienst auf Phishing und mit Malware infizierte Seiten. Mit dem Google Safe Browsiführtng API (auf Englisch) könnt ihr zum Beispiel URLs von eurem Dienst regelmäßig testen. Ihr könnt euch auch registrieren, um Benachrichtigungen für euer autonomes System (AS) zu erhalten (auf Englisch).
- Überlegt euch ein paar Möglichkeiten für eine Statusüberprüfung. Wenn ihr beispielsweise einen kostenlosen, lokalen polnischen Webhosting-Dienst unterhaltet, wie wahrscheinlich ist es dann, dass jemand in Japan über Nacht Tausende neue legitime Website erstellt? Es gibt ein paar hilfreiche Tools für die Erkennung der Sprache neu erstellter Websites, etwa Spracherkennungsbibliotheken oder das Google Translate API v2 (auf Englisch).
sollen wir als Aufforderung lesen und interpretieren, wie:
- Erstellt AGBs und Anmelde-Richtlinien um der Seite einen offiziellen Charakter zu verleihen.
- Erstellt ein SignUp-Form mit Captcha um der Seite einen offiziellen Charakter zu verleihen.
- Achtet darauf keine Weiterleitungen, wenig Anzeigenblöcke, keine Spam-Keywords und JavaScript-Codes mit Escape-Sequenzen einzubinden. Prüft eure URLs regelmäßig bei Google selbst.
- Achtet darauf keine typischen Spam-Muster zu hinterlassen, beispielsweise eine zufällige Zeit bei der Eingabe von Formulardaten, die Anzahl der Anmeldeversuche aus dem gleichen IP-Adressbereich, wählt die User-Agents zufällig nach tatsächlichen Nutzungszahlen.
- Schickt nicht zuviel Traffic auf eine neue Site, sondern lasst den Traffic organisch wachsen, zumindest sollte es für das Protokoll so aussehen.
- Haltet eure Seiten rein und verbreitet keine Malware und updatet auch die automatischen Blogs immer wieder. Eine Überwachung der eigenen Seiten ist über die Google Safe Browsing API möglich. Achtet, wie auch oben darauf, nicht das komplette Netzwerk über den gleichen API-Zugang zu prüfen, den gleichen Hoster aber schon.
- Denkt bei der Erstellung der gehosteten Seiten nach, pro Hoster nur eine Sprache, eine Landesdomain und kein zu starkes Wachstum, am besten zufällig über viele Tage hinweg. Testet das auch mal mit Spracherkennungsbibliotheken und spinnt den daraus gewonnen Text nochmals oder übersetzt anhand Google Translate API v2 aber jagt das mehrmals durch, etvl. auch durch einen anderen Übersetzungsdienst, sodass Google den Text am Ende noch nicht kennt.
Viel Spaß beim Ausprobieren ![]()
Man muss die Zeichen nur richtig deuten