Meldungen wie Warnung vor Griechenlands Austritt aus der Eurozone oder
Bundesregierung: Vorbereitung für Kauf von EADS-Anteilen haben am gestrigen Montag für erhebliche Turbulenzen am deutschen Aktienmarkt gesorgt.
Kaum ein Wert blieb unbelastet, gerade da an diesem amerikanischen Feiertag nur bei uns in Deutschland gehandelt wurde. Die meisten Aktien der großen Unternehmen erlitten Einbrüche und sind meiner Meinung aktuell sehr stark unterbewertet. Wie in diesem älteren Post über Chartanalysen geschrieben kann man gewisse Trends vorhersehen und aktuell sieht die Entwicklung so aus, dass die Märkte einen ähnlichen Verlauf nehmen wie beim letzten “Crash” im Jahr 2009.
Viele Anleger nutzen mittlerweile CFDs um von kurzfristigen Marktbewegungen zu profitieren.
Der moralische Anleger sollte aktuell abwarten.
Als Verfechter des mobilen Zugangs und Nutzer von Tablets und Sonstigem empfehle ich für den mobilen Handel Cortal Consors. Es ist der einzige Online Broker mit einer vernünftigen App um unterwegs und mobil zu handeln.
Daher meine Empfehlung: geht zum Broker eures Vertrauens und profitiert von der aktuellen Schieflage und steigt günstig ein.
Obgleich die EZB erst kürzlich beschloss Staatsanleihen von Krisenländern wie Spanien oder Italien aufzukaufen, konnte dies die Börse nicht zur Umkehr bewegen. Die Märkte wurden hierdurch alles andere als stabilisiert, Turbulenzen halten weiterhin an. Die Aktionäre wurden hierdurch eher verunsichert, da sie weiterhin nicht an einen weltweiten staatlichen Defizitabbau glauben. Das Problem ist eher politischer und nicht wirtschaftlicher Natur. Denn gehe es allein nach den Unternehmensgewinnen, so wären die meisten DAX-Werte nach KGV sehr günstig bewertet. Alles Begann vor wenigen Monaten mit den PIIGS Staaten. Zunächst Griechenland, dann Portugal, dann Irland und schlussendlich die europäischen Schwergewichte Italien und Spanien. Allesamt leiden sie unter der enormen Staatsverschuldung. Das Wachstum in den Ländern reicht auch nicht aus, mehr Einnahmen in die Staatskasse zu spülen. Auf eine Refinazierung der Länder mittels Anleihenkauf lassen sich die Anleger nur noch ein, wenn sie dafür überhöhte Zinssätze erhalten. Die Rendite zehnjährigen italienischer Anleihen erreichte zuletzt mit 6,04% den höchsten Wert seit Einführung des Euro. Ein Vertrauen in die Politik sieht sicherlich anders aus. Die regelmäßigen Herabstufungen, denen sich die einzelnen Länder unterworfen sehen, sorgen an der Börse für Panikreaktionen. Am Wochenende wurde der größten Wirtschaftsmacht USA durch Standard&Poors das AAA-Rating entzogen. Die USA erhielten durch das Ratinghaus ein AA+- Rating bei negativem Ausblick. Zuletzt drohte auch Moodys damit, der weltgrößten Volkswirtschaft ein schlechteres Rating zu verpassen, sollten die USA ihren Staathaushalt nicht in den Griff bekommen. Dies alles führt dazu, dass die Anleger die Chancen für einen starken Wirtschaftssaufschwung schwinden sehen. Schließlich müssen jetzt alle den Gürtel enger schnallen und können daher weniger Produkte der Unternehmen erwerben. Die schlechten Arbeitslosenzahlen sowie die angeschlagene Immobilienwirtschaft in den USA tun ihr Übriges dazu. Zuletzt trübten sich auch sämtliche Konjunkturindikatoren ein und auch die Industrie in den USA trat auf die Euphoriebremse.
Gold erreicht derweil neue Rekordwerte. Denn die Anleger sehen darin eines sichere Geldanlage die verhindern soll, dass sich ihr Erspartes nachhaltig in Luft auflöst. Aktuell notiert Gold bei über 1.700 USD. Analysten erwarten beim Gold in den nächsten Tagen neue Rekordstände.
Gerade die Erholung an den Märkten in den letzten Tagen zeigt einen positiven Trend, doch vorrüber ist der “Spuk” noch nicht.





