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Suche und E-Mail führende Online Aktivität – Keine PCs mehr nötig

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Im Newsletter der Marketing Charts kam vor ein paar Tagen dieser Bericht: Search, Email Leading Online Activities

Gerade in Zeiten der iPads und sonstigen Tablets wird es immer deutlicher, dass die klassiche Webnutzung abnimmt.
Jeder 08-15-Nutzer, jeder der gut mit dem Gerät umgehen kann, tippt nicht mehr die Webadresse direkt ein, sondern navigiert zielsicher über das Suchformular des Browsers oder der dafür eingerichteten Startseite.

Gerade bei mobilen Geräten nimmt die Nutzung von E-Mail und sozialen Netzwerken zur kostenfreien Kommunikation zu. Flatrates ins Internet sind sowieso schon vorhanden und warum sollte man dann noch SMS schreiben, wenn man auf die kostenfreie Alternative über Facebook oder geschützer über E-Mail ausweichen kann?

Das bringt uns natürlich zu der Frage, wie wir das nutzen können.

Das einzige Feature welches ich auf meinem iPad vermisse ist die Implementierung des Adobe PDF Standards der es erlaubt Formulare direkt im PDF auszufüllen und mittles JavaScript zu erweitern. Apples PDF implementation lässt auf mobilen Geräten beides nicht zu. In Mac OS X Vorschau klappt zumindest die Befüllung der Formulare, wenn auch nicht die Speicherung derselben.

Um auf dem Apple iPad trotzdem Formulare nutzen zu können, um zum Beispiel die Formulare der Rathäuser und sonstigen Verwaltungen zu nutzen braucht man noch eine App die alles kann. Das ist glücklicherweise diese hier: PDF Expert

Für eine App die eine eigentliche Standardfunktionalität erfüllt teuer, aber durchaus ihren Preis wert.
Schließlich kann man die Dateien, falls das iPad über WiFi vernetzt ist, direkt über den Webservic abzuholen und dorthin zu übertragen.
Eine weitere Beschreibung der Funktionalität findet man auch hier bei Appstrom.

Also schaut rein: PDF Expert fürs iPad

Das Affiliate-Geschäft boomt

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Im Partnernewsletter von TradeTracker stand heute morgen die erfreuliche Nachricht:

TradeTracker eröffnet die zehnte Niederlassung in Dänemark
Mit der Eröffnung der zehnten Niederlassung erreicht TradeTracker einen weiteren entscheidenden Meilenstein in seiner siebenjährigen Unternehmensgeschichte. Durch den Markteintritt in Dänemark ist TradeTracker nunmehr in allen nordischen Ländern vertreten. TradeTracker wird seinen Affiliates in Dänemark bereits zu Beginn ein qualitativ hochwertiges Partnerprogrammportfolio anbieten können, in dem sowohl Top-Marken als auch Nischenanbieter vertreten sind. In den kommenden Monaten wird TradeTracker Dänemark den Aufbau seines Portfolios weiter konsequent vorantreiben und auf diese Weise zum enormen Wachstum der Gesamtgruppe in Europa beitragen

Damit bearbeitet TradeTracker fleißig weiter den nordischen Markt und wird dort neben Belboon und dem gewachsenen zanox mit M4N in den Niederlanden auf jeden Fall den Markt gut bearbeiten und unter den Agenturen aufteilen.

Interessant ist in der Kategorie Affiliate auf jeden Fall auch noch das neueste Feature von AdScale, das Real Time Bidding in 30 Sekunden.
Gerade das erlaubt es in Echtzeit die Kampagnen zu bearbeiten und anzupassen. Als Affiliate meiner selbst kann ich mir eine sehr gute Kombination mit dem neuesten Feature von Zanox vorstellen: Verbessertes Echtzeit-Tracking für Publisher

Damit kann man die Werbekampagne bei AdScale direkt mit den Ergebnissen von Zanox optimieren, oder ;-) ?

The Google+ Song

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Jedes gute Social Network braucht einen Song. Zuerst den Song, dann den Film.

Intelligentes Blogsponsoring und Linkbuilding für Brands

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Die neue Serie Global Innovation auf mashable.com veröffentlicht viele Blogbeiträge über die städtische Fortbewegung und ist nicht nur deswegen interessant.
In diesem SEO-fokussierten Blog berichte ich darüber, da in jeder der Serien auf mashable.com eines geduldet auffällt: gesponsorte Blogbeiträge:

Linkbuilding und Blog Sponsoring wie Mashable und BMWi
Blogheader mit Überschrift, Social Media und Sponsoring-Beitrag: vgl. How Smarter Parking Technology Will Reduce Traffic Congestion

Dabei wird der Linkaufbau großer Brands ganz einfach gewährleistet und stört auch den Leser nicht, da die Backlinks zum unterstützenden Unternehmen in den thematischen Kontext passend und wahrscheinlich oftmals zum Content beitragen. Die Werbeanzeige zu Beginn des Beitrags stört da weniger.

Vielmehr lässt mich wundern, dass bisher noch kein professioneller Linkveräufer auf den Trichter gekommen ist ein solches Sponsoring, wie schon hier vorgeschlagen umzusetzen und für sich, die Brands und die Blogger anzubieten.
Schließlich kann man eine Win-Win-Win-Situation für alle generieren.
Die Brands erhalten eine 1a Suchmaschinenplatzierung, die Blogger erhalten Unterstützung für guten und mehrwertschaffenden Content und die Nutzer eben selbigen.

Also hier nochmals die deutliche Empfehlung an alle die im nächsten Ranking Check ihre Offpage-SEO-Faktoren gepusht haben wollen: unterstützt Blogs.
Gerade für Brands ist es ein leichtes mit einem bekannten Nischenblog eine Kooperation zu einer Artikelserie einzugehen und selbige gemeinsam zu veröffentlichen.
Und gerade die harte Arbeit als Blogger möchte dabei auch nicht unbedingt vernachlässigt werden und kann damit gut belohnt werden.

… und natürlich kann sich jeder über meinen Ref-Link anmelden: teliad Linkbuilding

Aktuelle Börsennews

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Nachdem sich die Börsen heute beruhigen bzw. teilweise sogar stark zulegen konnten, läuft der Aktienausverkauf nun wieder an. Auch gestern ging es für den DAX um 5,13% bergab. Der MDAX schloss mit 2,86% und der TecDAX mit 1,52% im Minus. Dem Dow Jones erging es da auch nicht viel besser. Dieser verzeichnete gestern ein Minus von 2,87%. Die psychologisch wichtige Marke von 11.000 Punkten wurde somit nach unten durchbrochen. Auch alle anderen weltweiten Börsen verzeichneten zuletzt starke Verluste. Man muss keine Börsenseminare belegt haben, um die mögliche Tragweite dieser Entwicklung zu erkennnen.

Obgleich die EZB erst kürzlich beschloss Staatsanleihen von Krisenländern wie Spanien oder Italien aufzukaufen, konnte dies die Börse nicht zur Umkehr bewegen. Die Märkte wurden hierdurch alles andere als stabilisiert, Turbulenzen halten weiterhin an. Die Aktionäre wurden hierdurch eher verunsichert, da sie weiterhin nicht an einen weltweiten staatlichen Defizitabbau glauben. Das Problem ist eher politischer und nicht wirtschaftlicher Natur. Denn gehe es allein nach den Unternehmensgewinnen, so wären die meisten DAX-Werte nach KGV sehr günstig bewertet. Alles Begann vor wenigen Monaten mit den PIIGS Staaten. Zunächst Griechenland, dann Portugal, dann Irland und schlussendlich die europäischen Schwergewichte Italien und Spanien. Allesamt leiden sie unter der enormen Staatsverschuldung. Das Wachstum in den Ländern reicht auch nicht aus, mehr Einnahmen in die Staatskasse zu spülen. Auf eine Refinazierung der Länder mittels Anleihenkauf lassen sich die Anleger nur noch ein, wenn sie dafür überhöhte Zinssätze erhalten. Die Rendite zehnjährigen italienischer Anleihen erreichte zuletzt mit 6,04% den höchsten Wert seit Einführung des Euro. Ein Vertrauen in die Politik sieht sicherlich anders aus. Die regelmäßigen Herabstufungen, denen sich die einzelnen Länder unterworfen sehen, sorgen an der Börse für Panikreaktionen. Am Wochenende wurde der größten Wirtschaftsmacht USA durch Standard&Poors das AAA-Rating entzogen. Die USA erhielten durch das Ratinghaus ein AA+- Rating bei negativem Ausblick. Zuletzt drohte auch Moodys damit, der weltgrößten Volkswirtschaft ein schlechteres Rating zu verpassen, sollten die USA ihren Staathaushalt nicht in den Griff bekommen. Dies alles führt dazu, dass die Anleger die Chancen für einen starken Wirtschaftssaufschwung schwinden sehen. Schließlich müssen jetzt alle den Gürtel enger schnallen und können daher weniger Produkte der Unternehmen erwerben. Die schlechten Arbeitslosenzahlen sowie die angeschlagene Immobilienwirtschaft in den USA tun ihr Übriges dazu. Zuletzt trübten sich auch sämtliche Konjunkturindikatoren ein und auch die Industrie in den USA trat auf die Euphoriebremse.

Gold erreicht derweil neue Rekordwerte. Denn die Anleger sehen darin eines sichere Geldanlage die verhindern soll, dass sich ihr Erspartes nachhaltig in Luft auflöst. Aktuell notiert Gold bei über 1.700 USD. Analysten erwarten beim Gold in den nächsten Tagen neue Rekordstände.

Eine Entspannung deutet sich nicht an. Die gesamte Eurozone wird am Rande eines Zusammenbruchs gesehen. Auch die Fed konnte mit ihrer Niedrigzinspolitik die Märkte nicht beruhigen. In den nächsten Tagen ist keine Besserung in Sicht. Lediglich ein solider und glaubwürdiger Plan zum Schuldenabbau könnte kurzfristig die Wende bringen.

Seriosität von Spendenorganisationen

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Es gibt heute eine Vielzahl von karitativen Spendenorganisationen, die alle dafür werben, dass man Spenden an sie überweisen soll. Doch unter der großen Anzahl der sozialen Einrichtungen, die für die Bedürftigen so wichtig sind, gibt es auch immer wieder schwarze Schafe, die den Großteil der Spenden nicht weiterleiten, die Spender täuschen und deren Geschäftsführer sich mit den Geldern Ferienhäuser auf Mallorca finanzieren. Es ist wichtig zu wissen, was einen seriösen Spendenverein ausmacht, damit die Spenden auch wirklich bei den Hilfsbedürftigen ankommen.

Das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) belegt dem Spender, dass das es sich um einen seriösen Spendenverein handelt. Die Organisationen müssen dieses Siegel jedes Jahr neu beantragen und werden regelmäßig vom DZI überprüft. Auf der Homepage des DZI kann sich der Spender über die von den gemeinnützigen Vereinen durchgeführten Aktionen informieren und erfährt wohin die gesammelten Spenden fließen.

Eine weitere Vereinigung, die einen so genannten Spenden-TÜV durchführt, ist der Deutsche Spendenrat. Dabei verpflichten sich die Mitglieder, dass sie eine standardisierte Rechnungslegung und Prüfung durchführen und dass die zweckgerichtete Mittelverwendung eingehalten wird. Das Problem ist, dass sich viele kleinere Spendenvereine die Mitgliedschaft in einem solchen Verein nicht leisten können, da die Mitgliedsbeiträge oftmals hoch sind.

Doch wie erkennt man eine seriöse Hilfsorganisation, die kein Gütesiegel besitzt?

  1. Man sollte überprüfen, ob der Verein in seinen Spendenberichten die Verwaltungskosten und Zweckgebundenheit transparent und nachvollziehbar darlegt.
  2. Die Werbung sollte klar beschreiben, wohin die Gelder fließen.
  3. Die Organisation sollte bei der UN als NGO anerkannt sein (wenn sie groß genug ist).
  4. Der gültige Freistellungsbescheid vom Finanzamt ist auch ein eindeutiges Zeichen für eine seriöse Hilfsorganisation.
  5. Wenn man auf der Straße angesprochen wird, muss der Werber einen Ausweis vorweisen können und die Spendendose muss verplombt sein.

Grundsätzlich sollte man bei Bargeldspenden immer vorsichtig sein. Oft wird man auf der Straße angesprochen und die Werber nützen die Gutmütigkeit der Menschen aus. Viel sicherer ist es die Spenden auf ein Konto zu überweisen und dabei das Stichwort für das Hilfsprojekt anzugeben. Wenn man einer Hilfsorganisation allgemein helfen möchte, sollte man auf die Angabe eines Stichwortes verzichten, denn mit Angabe eines Stichwortes ist die Spende zweckgebunden und darf nur für diesen Zweck verwendet werden.

Die gesamten Spenden können jedoch nie direkt an die Hilfsbedürftigen weitergeleitet werden, denn ein kleiner Teil muss auch bei jeder gemeinnützigen Vereinigung für die Verwaltungskosten ausgegeben werden. Ohne die Angestellten in der Verwaltung wäre es nicht möglich, dass die gesammelten Spenden die richtigen Empfänger erreichen.
Aber auch wenn einige unseriöse Organisationen versuchen, sich durch Appelle an das Mitleid der Menschen zu bereichern, gilt: Spenden für Hilfsbedürftige sind sehr wichtig und ohne unsere zahlreichen Spenden wären viele Hilfsprojekte, die in der letzten Zeit durchgeführt worden sind, nicht möglich gewesen.

Um die ganze Problematik zu vermeiden helfen wir mit unserem Projekt Gratishelfen gratis und kümmern uns um die Auswahl der richtigen Spendenorganisation über die ihr Nutzer dann abstimmen könnt. Also auf jetzt und unbedingt mithelfen!

Chartanalysen

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Chartanalysen helfen Aktienbesitzern dabei, den richtigen Zeitpunkt für den Kauf bzw. Verkauf ihrer Aktien zu planen. Sie analysieren die historischen Börsenkurse der Aktie und leiten daraus Zeitpunkte für einen Strategiewechsel ab. Die Chartanalyse geht dabei immer nach dem gleichen Prinzip vor und nimmt einige Grundlagen zur Hilfe.

Sie geht zum Beispiel immer davon aus, dass alle wichtigen Informationen zur Aktie in der Analyse ersichtlich werden. Egal ob diese Informationen aus Vergangenheit oder Zukunft stammen. Des Weiteren geht die Chartanalyse von wiederkehrenden Ereignissen aus. Dadurch lassen sich entsprechende Zyklen ableiten, die richtungsweisend für die weitere Kursentwicklung der Aktie sein können. Die betriebswirtschaftlichen Daten des Unternehmens bleiben bei der Chartanalyse jedoch außen vor.

Die Funktionsweise der Chartanalyse ist sehr komplex, sodass sie meist nur von entsprechend ausgebildeten und erfahrenen Spezialisten korrekt durchgeführt werden kann. Diese nehmen verschiedene Indikatoren zu Hilfe, die Aufschluss über die weitere Unternehmensentwicklung geben. Kernpunkt der Chartanalyse ist der Aktienchart. Dieser zeigt den Verlauf aller Aktienkurse über einen bestimmten, vom Analysten frei wählbaren, Zeitraum auf. Um eine aussagekräftige Chartanalyse zu erhalten, empfiehlt sich ein längerer Zeitraum, beispielsweise ein Jahr. Anleger, die sich auf Day-Trading spezialisiert haben, nutzen die Chartanalyse im Tagesrhythmus. Dieses Verfahren ist aber nur dann sinnvoll, wenn die gekauften Aktien auch am gleichen Tag wieder veräußert werden. Ansonsten ist diese Art der Chartanalyse ungeeignet, da sie aufgrund ihrer unsicheren Werte sehr risikoreich ist, besonders was den Aktienbesitz über einen längeren Zeitraum angeht.

Chartanalysen werden als Linien- oder Balkencharts dargestellt. Letztere sind informationsreicher, dafür aber auch ungenauer. Sie zeigen sowohl Tageshöchst- als auch Tiefstand an und geben dem Aktionär somit einen guten Überblick über die Vorkommnisse des Tages. Liniencharts beschränken sich in ihrer Darstellung auf die jeweiligen Schlusskurse der Aktien.

Um erfolgreich mit Aktien handeln zu können, muss der Anleger die Bedeutung der Charts genau kennen. Im Grunde gibt es nur zwei verschiedene Trends, die über den Kauf oder Verkauf von Aktien entscheiden: Zeigen sich bei der Chartanalyse steigende Aktienkurse, so spricht man von einem Aufwärtstrend. Anleger sollten nun zu noch günstigen Preisen ihre Anteile erhöhen, um am steigenden Wert der Aktien zu profitieren. Sinkende Kurse zeigen hingegen einen Abwärtstrend. Der Wert der analysierten Aktie fällt. Dies hat auch negative Auswirkungen auf den Verkaufspreis. Sinken die Kurse kontinuierlich, sollte man über einen Verkauf der Anteile nachdenken.

Doch in den meisten Fällen kommt die Chartanalyse an ihren Grenzen. Reine Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen der Aktien sind nur manchmal genau zu erkennen. Daher setzen Analysten weiterhin auf die Analyse sogenannter Trendlinien. Diese geben die Richtung der Aktie genauer an.

Neues Botnetz hat bereits über vier Millionen PCs infiziert

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Allein in Deutschland hat die neue Schadsoftware mit dem Namen TDL-4 bereits rund 150.000 Rechner befallen, und obwohl der Virus bereits einige Zeit wütet, gibt es immer noch kaum wirksame Programme, die ihn vernichten könnten. Der TDL-4 gilt daher derzeit als beinahe unzerstörbar, und wird bei jedem Systemstart neu aktiviert, ohne dass der Computer-Nutzer etwas vom Befall bemerkt. Ein schädliches Botnetz funktioniert folgendermaßen: Zuerst werden ungeschützte Computer infiziert, diese dann in das Botnetz eingegliedert, dann verkauft der Betreiber des betreffenden Botnetzes seine Dienste, die danach beispielsweise für den Versand von Spam ausgenutzt werden.

Das Botnetz TDL-4 basiert auf einem Trojaner, der den Master Boot Record der Festplatte am Computer infiziert und einen Rootkit installiert. Die Aufgaben, die das Botnetz ausführen soll, werden über ein öffentliches Peer-to-Peer-Netzwerk verteilt, was das Abdrehen erheblich erschwert. Nimmt man es vom Netz liegt die Latte noch höher, so Experten. Zudem ist in diesen Trojaner ein Kryptographie-Verfahren integriert, das eine Übernahme durch andere Kriminelle verhindert. Im Großen und Ganzen wird das Botnetz TDL-4 dafür benutzt, eine Malware auf den bereits infizierten Rechnern zu installieren, damit danach dort beispielsweise Spam oder Phishing platziert werden kann. Weit kritischer ist jedoch die Tatsache, dass mit Hilfe dieses Virus auch unter anderem Bank- und Kreditinformationen ausgespäht werden können. Eine weitere Vorgehensweise ist, gezielt Behörden oder Firmen anzugreifen und ihre Präsenz im Internet lahm zu legen.

Untersuchungen betroffener Computer haben gezeigt, dass auf ihnen fast 30 Schadprogramme zu finden waren. Die Gefahr liegt auch im immer größer werdenden Netzwerk, denn je mehr Computer sich, vom Besitzer unbemerkt, darin befinden, desto größer ist die Schlagkraft. Wenn erst genügend PCs infiziert sind, könnte ein Befehl des Besitzers genügen, um alle Rechner zuschlagen zu lassen.

Bisher ist der Trojaner aufgrund seines speziellen Designs von Sicherheitstools kaum zu entdecken. Um sich noch perfekter tarnen zu können, greift der TDL-4 Trojaner auch andere Malware an, die sich unter Umständen auf dem betreffenden Rechner befinden. Das soll verhindern, dass die Computernutzer auf die anderen Schadprogramme aufmerksam werden und eine bessere Anti Virus Software installieren. Die Verbreitung des TDL-4 erfolgt über diverse Geschäftspartner der Botnetz-Betreiber. Diese betten den Trojaner unter anderem in eine von ihnen betriebene Webseite ein, auf welcher zum Beispiel Pornographie, Cracks oder Streaming-Dienste angeboten werden. Für die vielen Installationen, die diese Geschäftspartner den Botnetz-Betreibern verschaffen, erhalten sie eine finanzielle Entschädigung.

Virenexperte BitDefender ist der Lösung des Problems offensichtlich einen Schritt näher gekommen, da er festgestellt hat, dass wahrscheinlich der Online Banking-Trojaner Zeus für Download und Installation des TDL-4 verantwortlich ist. Nun seien jedoch alle Nutzer, die eine BitDefender-Lösung, in einer 32-Bit-Version oder in einer 64-Bit-Version, auf ihrem PC installiert haben, vor der neuen Gefahr geschützt.